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Polizei sucht Täter: Ausgesetzer Husky-Welpe hat es leider nicht geschafft

Homburg: Traurige Nachricht von dem Husky-Welpen, der in Homburg zum Sterben ausgesetzt wurde. Das geschwächte und unterernährte Tier hat es leider nicht geschafft. In der Tierklinik in Spiesen-Elversberg ist der Vierbeiner gestern verstorben.

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Am frühen Sonntagnachmittag war der Polizeiinspektion Homburg am Waldrand nahe des Neubaugebiets In der Muhl im Homburger Stadtteil Jägersburg eine illegale Müllablagerung gemeldet worden. Neben dem Müllhaufen wurde im Unterholz auch ein Hundekorb mit einem etwa zwölf Wochen alten Husky-Welpen aufgefunden.
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Das Tier war in einem schrecklichen Zustand, unterernährt und ganz verwahrlost. Der völlig erschöpfte Welpe wurde sofort in die Tierklinik nach Elversberg verbracht. Dort kümmerten sich seitdem die Tierärzte um den kleinen Vierbeiner. Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem ehemaligen Besitzer aufgenommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand ist der Vierbeiner in der Nacht zum Sonntag ausgesetzt worden.
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Aufgrund der sehr kalten Winternacht geht die Polizei davon aus, dass dem Besitzer des Hundes klar gewesen sein muss, dass das Tier sterben wird. Man hat den Hund zum Verenden zurückgelassen. Es wird daher neben ordnungswidrigem Verhalten auch von einem strafrechtlichen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ausgegangen. Die Beamten suchen weiter Zeugen zu dem Täter.

Hinweise: Polizeiinspektion in Homburg, Eisenbahnstraße 40, Telefon 0 68 41 / 10 60

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