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Polizisten auf Bullen-Jagd auf der A 6

Homburg: Heute in der Zeit von 12 Uhr bis 14 Uhr muss die A 6 in beiden Fahrtrichtungen zwischen der Anschlussstelle Homburg und der Anschlussstelle Waldmohr voll gesperrt werden. Grund dafür ist ein Polizeieinsatz wegen eines Bullen. Das Jungtier wird alleine in einem Anhänger von einem Auto gezogen und wird plötzlich so unruhig, dass der Fahrer, der auch der Tierhalter ist, den Bullen beruhigen muss. Der Mann hält an und redet dem extrem unruhigen, rund 600 Kilo schweren Tier gut zu. Dabei gelingt es dem Bullen, aus dem Anhänger auszubüxen und auf die Autobahn zu laufen. Erste Versuche des Mannes, den Jungbullen einzufangen, gelingen nicht. Auch nach Eintreffen der Polizei vor Ort gelingt es nicht, den Jungbullen zu beruhigen. Im Gegenteil:
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Er springt über die Mittelleitplanke und läuft nun über die Gegenfahrbahn. Zum Glück sind kurz zuvor beide Fahrtrichtungen durch Einsatzfahrzeuge der Polizei gesperrt worden. Der Jungbulle kann zwar zunächst kurzzeitig festgehalten werden, dass Tier reißt sich jedoch erneut los und läuft nun auf der Autobahn Richtung Waldmohr. Das extrem unruhige und schwer kontrollierbare Tier kann von seinem Halter und den Polizeibeamten irgendwann hinter die rechte Schutzplanke getrieben werden.
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Doch auch dort ist der Bulle kaum kontrollierbar und es besteht jederzeit die Gefahr, dass de auf die Fahrbahn zurückläuft. Etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Waldmohr kann der Jungbulle im Bereich einer Unterführung auf einen Forstweg geleitet und dort von einen verständigten Tierarzt durch ein Narkosemittel betäubt werden.
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Der Jungbulle kann danach durch den Tierhalter gefahrlos geborgen und abtransportiert werden, die Sperrung der Autobahn wird wieder aufgehoben. Aufgrund der Vollsperrung kommt es in beiden Fahrtrichtungen zu teilweise massiven Behinderungen im Verkehr.

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