Polizistenmord in Kusel: Beide Opfer stammen aus dem Saarland

Kusel: Im rheinland-pfälzischen Ulmet sind am heutigen Montagmorgen zwei Polizisten erschossen worden. Die Beamten sind nach einer Verkehrskontrolle an einer Kreisstraße wenige Kilometer vom Saarland entfernt gegen 4.20 Uhr getötet worden. Von dem oder den Tätern fehlt bislang noch jede Spur. Die Fahndung läuft derzeit auf Hochtouren.

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Die Polizei hat mitgeteilt, dass der Fahndungsraum von Rheinland-Pfalz auf das Saarland ausgeweitet worden ist. In einem Statement hat die Saar-Staatskanzlei zu den Geschehnissen in Kusel erklärt: „Ministerpräsident Tobias Hans hat sich in einem Gespräch mit Innenminister Klaus Bouillon über die bisher bekannten Hintergründe der Geschehnisse in Kusel informieren lassen. Er bat den Innenminister, die Trauerbeflaggung im Saarland anzuordnen.“
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Der Ministerpräsident wörtlich: „Die Nachricht, dass eine Polizistin und ein Polizist während ihres Dienstes in Kusel zu Opfern wurden, hat mich zutiefst erschüttert und macht absolut fassungslos. Die saarländische Polizei unterstützt die Dienststellen in Rheinland-Pfalz mit allen Mitteln bei der Aufklärung dieses furchtbaren Verbrechens. Wir haben entschieden, als Ausdruck der Trauer und Solidarität die Flaggen im Saarland auf Halbmast zu setzen.
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Ich bin in Gedanken bei den Angehörigen und wünsche den Familien, Freunden, Kolleginnen und Kollegen viel Kraft in diesen schweren Stunden.“ Nun kommt heraus: Die getöteten Polizisten sind Saarländer. Hans teilt am frühen Nachmittag mit: „Beide Opfer stammten aus dem Saarland.
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Ich habe Innenminister Klaus Bouillon gebeten, als Ausdruck der Trauer und Solidarität die Flaggen im Saarland auf Halbmast zu setzen.“ An der Staatskanzlei ist da bereits geschehen. Auch die Saar-Polizei trauert um die beiden Kollegen. Zahlreiche andere Blaulicht-Organisationen aus dem Saarland haben ebenfalls ihr Beileid bekundet.

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