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Randalierer schießt auf Rettungswagen in Lebach

Lebach: Schießerei in der vergangenen Nacht in der Dillinger Straße! Am frühen Morgen werden Polizei und Rettungsdienst zu einem Einsatz in einem Mehrfamilienhaus gerufen. Im Dachgeschoss soll ein junger Mann randalieren. Beim Anblick der Beamten auf der Straße kommt der Aggressor an ein Dachgeschossfenster und ruft den Beamten zu, sie sollen verschwinden. Die denken aber natürlich nicht daran, woraufhin plötzlich Schüsse fallen. Die Polizeibeamten und die Mitarbeiter des Rettungsdienstes suchen Deckung hinter dem Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes. Das Einsatzfahrzeug, das später von der Polizei beschlagnahmt wird, und ein geparkter dunkler VW Golf werden von mehreren Kugeln getroffen. Die Polizei fordert Verstärkung an.
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Schließlich gelingt es, in das Gebäude vorzudringen und den Angreifer mit Hilfe von Pfefferspray außer Gefecht zu setzen. Er wird vom Rettungsdienst behandelt und kommt in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr rückt an, um das Gebäude zu lüften und die Einsatzstelle auszuleuchten. Die Dillinger Straße wird ab kurz nach vier Uhr zwischen den Einmündungen zur Dörrenbachstraße und zur Weinheckstraße für Fußgänger und den Straßenverkehr gesperrt, der Gemeindebauhof hat eine Umleitung eingerichtet.
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Die Tatortgruppe der Polizei rückt an, in weißen Schutzanzügen markieren und untersuchen die Spurensicherer die Einschusslöcher an den Fahrzeugen. Um welche Munition es sich handelt, ist noch unklar. Möglicherweise wurde Schrot verwendet. Von Seiten der Polizei sollen keine Schüsse gefallen sein.
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Sowohl die Polizeiinspektion Lebach als auch der Kriminaldauerdienst in Saarbrücken verweigern derzeit mit Verweis auf ermittlungstaktische Gründe jede Auskünfte zu dem Vorfall. Ein Sprecher erklärt lediglich, dass die Straßensperrung wegen der Tatortaufnahme voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern wird.

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