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Rumäne aus Paris wegen Schlägerei in Schottland hinter schwedischen Gardinen

Homburg: Einen guten Spürsinn beweisen die Beamten der Bundespolizei am Mittwochnachmittag bei Homburg. Gegen 15.20 Uhr kontrollieren sie einen Mann im ICE 9553 aus Paris. Die Überprüfung im Datenbestand der Polizei ergibt, dass der Herr einen europäischen Haftbefehl der Polizei aus dem britischen Edinburgh hat. Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, im April 2016 in einem Streit an einer Tankstelle im schottischen Dundee gemeinsam mit einem Bekannten auf einen anderen Mann eingeschlagen zu haben. Das Opfer wird dabei so schwer verletzt, dass es im Krankenhaus notoperiert werde muss. Der mutmaßliche Schläger wird wieder auf freien Fuß gesetzt. Im Januar soll der Rumäne dann zum Gerichtstermin in dem Fall in England erscheinen, kommt aber nicht. Deshalb erlässt der dortige Richter einen internationalen Haftbefehl. Nachdem er aus Paris nach Deutschland einreist, nehmen die Beamten der Bundespolizei ihn fest. Auf Beschluss des Ermittlungsrichters in Saarbrücken wird der Mann gestern in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken eingeliefert und wartet dort jetzt auf seine Auslieferung nach Schottland.

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