Saarbrücken: Die saarländische Polizei macht am gestrigen Donnerstag landesweit gezielt Jagd auf Wohnungseinbrecher. Zwischen 11 und 19 Uhr sind insgesamt 120 Beamte im Einsatz, um mit Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen den Druck auf mögliche Täter zu erhöhen. Dabei kontrollieren die Einsatzkräfte 64 Fahrzeuge und überprüfen 86 Personen.
Viele der Kontrollierten sind für die Polizei keine Unbekannten: Eine Vielzahl ist bereits wegen einschlägiger Delikte polizeilich in Erscheinung getreten. In Saarbrücken gehen den Beamten im Zuge der Aktion außerdem zwei besonders dreiste Tatverdächtige ins Netz. Die Festnahme erfolgt unmittelbar nach einem versuchten Wohnungseinbruch am helllichten Tag.
Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine Jugendliche und ein Kind. Beide werden anschließend dem Jugendamt übergeben. Mit der Aktion will die Polizei ein Zeichen im Kampf gegen den Wohnungseinbruchdiebstahl setzen. Ziel ist es laut Innenministerium, Straftaten zu verhindern, Täter zu verfolgen und das Sicherheitsgefühl der Menschen im Saarland zu stärken.
Innenminister Reinhold Jost (SPD) erklärt: „Wohnungseinbrüche sind für die Betroffenen ein schwerwiegender Eingriff in ihre Privatsphäre und ihr Sicherheitsgefühl. Wir nehmen diese Delikte sehr ernst. Wir setzen bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls auf eine klare Doppelstrategie: konsequente Polizeiarbeit und wirksame Prävention. Unsere Polizei erhöht mit gezielten Kontrollen und Fahndungsmaßnahmen den Druck auf potenzielle Täter. Gleichzeitig wollen wir die Menschen dafür sensibilisieren, wie sie ihr Zuhause besser vor Einbrechern schützen können.“
Gleichzeitig will das Innenministerium die Menschen dafür sensibilisieren, wie sie ihr Zuhause besser vor Einbrechern schützen können. Dafür hat das Ministerium eigens die Kampagne „Einbruch – Nicht mit uns!“ auf den Weg gebracht.

