Saarbrücker Feuerwehr rettet mehr als 500 Jungbäume vor dem Verdursten

Saarbrücken. Es ist schon ziemlich lange her, dass es ordentlich geregnet hat. Die momentane Trockenheit ruft immer öfter unsere Feuerwehren auf den Plan: Es herrscht erhöhte Waldbrandgefahr und die Helfer rücken täglich im Saarland aus, um trockenheitsbedingte Brände im Freien zu löschen. Am gestrigen Samstag haben die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr in Saarbrücken aber einen ganz anderen witterungsbedingten Auftrag: Das städtische Grünamt braucht dringend Unterstützung. 17 Tanklöschfahrzeuge aus 15 Löschbezirken und der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr fahren in der Landeshauptstadt herum, um mehr als 500 Jungbäume vor dem Verdursten zu retten! Der Löschbezirk Gersweiler erklärt, wo das Problem liegt und warum die Feuerwehr einspringen muss: „Corona schlägt nun auch hinsichtlich der dringend erforderlichen Baumbewässerung zu.

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Aufgrund mangelnden Personals und der langanhaltenden Trockenheit hat Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, gleichzeitig auch Chef der Wehr, die Feuerwehr um Hilfe zur Bewässerung gebeten. Für die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr eine Selbstverständlichkeit, hier einzuspringen.
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Kurzerhand startete die derzeitige Wehrführung unter der Leitung der beiden stellvertretenden Wehrführer Hans Werner Schmitz und Björn Weichel sowie den Abschnittsführern eine Rundfrage in den Löschbezirken, worauf wie im Einsatzfall der Hilferuf sofort angenommen und umgesetzt wurde.“ Mit Löschwasser aus den Tanks der Feuerwehrfahrzeuge werden Bäume und Beete in der gesamten Stadt bewässert.
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Dabei ist natürlich sichergestellt, dass jederzeit gut befüllte Löschfahrzeuge verfügbar sind, falls es zu einem Brandeinsatz kommen sollte. Nach vier Stunden sind alle betroffenen Stellen gegossen und der Einsatz für die Helfer beendet. Am morgigen Montag soll die Aktion wiederholt werden.

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