Saarbrücker stirbt in seiner Wohnung in den Flammen

Saarbrücken: Das Jahr ist noch keine Woche alt, da hat das Saarland bereits seinen ersten Feuertoten. Verzweifelt haben die Retter in der Nacht zum heutigen Mittwoch versucht, das Leben eines Mannes in Saarbrücken zu retten. Am Morgen gegen 4.30 Uhr bricht in der Großherzog-Friedrich-Straße im Stadtteil St. Johann Feuer in einem Mehrfamilienhaus aus. Nachbarn bemerken den Rauch und wählen den Notruf. Die Berufsfeuerwehr ist schnell vor Ort.

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Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brennt die Wohnung im Erdgeschoss aber schon lichterloh und die Flammen drohen, auf die darüberliegende Wohnung sowie das Dach überzugreifen. Der Einsatz für die Feuerwehr gestaltet sich schwierig, weil die Häuserzeile nur durch eine Hofeinfahrt erreichbar ist und die Löschfahrzeuge nicht direkt an das brennende Haus fahren können. Mehrere Bewohner haben sich schon vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. In der brennenden Wohnung werden aber noch Menschen vermutet. Sofort gehen mehrere Feuerwehrtrupps unter Atemschutz in die Flammen, können eine leblose Person aus dem Gebäude retten und dem Rettungsdienst übergeben.
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Alle Reanimationsversuche vor Ort bleiben jedoch erfolglos, der Mann stirbt noch vor Ort. Weitere Personen findet die Feuerwehr nicht im Gebäude. Der Brand selbst kann schnell gelöscht werden. Nachdem das Gebäude rauchfrei gemacht worden ist, können die Bewohner der umliegenden Wohnungen wieder in das Haus. Durch den Feuerwehreinsatz muss der Bereich rund um Großherzog-Friedrich-Straße, Arndtstraße, Mainzer Straße und Uhlandstraße gesperrt werden.
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Der Verkehr wird in dieser Zeit umgeleitet. Auch die Saarbahn, die direkt vor dem Brandhaus verläuft, muss den Verkehr einstellen. Insgesamt ist die Feuerwehr Saarbrücken mit 45 Einsatzkräften und zehn Einsatzfahrzeugen sowie zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort. Einen weiteren Rettungswagen stellt das Deutsche Rote Kreuz. Die Polizei übernimmt umgehend die ersten Ermittlungen zur Brandursache. Noch ist jedoch unklar, was das Feuer ausgelöst haben könnte.

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