Saarländer soll Frau bei Vergewaltigung getötet haben

Merzig: Schweren Vorwürfen muss sich ein Mann aus dem Saarland im nächsten Monat vor dem Landgericht Saarbrücken stellen. Die erste große Strafkammer muss sich dann mit Sascha B. aus Merzig befassen. Ihm wird Vergewaltigung mit Todesfolge vorgeworfen! Das soll nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Saarbrücken im vergangenen Jahr in der Vorweihnachtszeit passiert sein: Am Nachmittag des 11. Dezembers gegen 16 Uhr besucht eine Frau, das spätere Todesopfer, den Angeklagten in dessen Wohnung in Merzig. Dabei steht die Frau bereits unter dem Einfluss Medikamenten, wie eine spätere Obduktion ihrer Leiche ergibt:

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Die Frau hat Diazepam oder Nordazepam, die als Beruhigungsmittel eingesetzt werden, im Blut. Außerdem wird das Präparat Quetiapin nachgewiesen, das zur Behandlung psychischer Störungen eingesetzt wird. Gemeinsam trinken die beiden in der Wohnung nun Alkohol. Dann kommt es zum Geschlechtsverkehr zwischen der berauschten Geschädigten und dem Angeklagten.
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Offenbar will die Frau das nicht oder kann in ihrem Zustand gar nicht in den Sex einwilligen. Doch das ist nicht der Hauptvorwurf der Anklagebehörde: Im Verlauf des Geschlechtsverkehrs wird die Frau zunehmend teilnahmslos, irgendwann reagiert sie gar nicht mehr. Die Sexualpraktiken des Angeklagten verursachen bei seinem Opfer mehrere massive Verletzungen, an denen die Frau schließlich stirbt.
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Soweit die Vorwürfe, die die Staatsanwaltschaft im Zuge des Prozesses dem Merziger nachweisen will. Bei ihren Ermittlungen findet die Polizei dafür ein wichtiges Beweismittel: Der Angeklagte hat von der Tat Filmaufnahmen angefertigt! Sie könnten im Prozess als wichtiges Beweismittel vorgeführt werden. Zudem entdecken die Beamten bei einer Hausdurchsuchung in der Wohnung des Angeklagten Dateien mit kinderpornografischem Inhalt. Prozessbeginn am 9. Juni.

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