Sattelschlepper kollidieren: Autobahn bei Homburg nach schwerem Unfall gesperrt

Homburg: Aktuell ist die A 6 in Richtung Saarbrücken bei Homburg nach einem schweren Unfall voll gesperrt. Kurz vor acht Uhr am Morgen ist im Stadtteil Reiskirchen ein heftiger Knall zu hören. Ein Sattelschlepper ist auf der Autobahn aus Rheinland-Pfalz kommend unterwegs, als der Fahrer etwa einen halben Kilometer vor der Anschlussstelle Homburg in einen vorausfahrenden Lkw kracht. Das grüne Führerhaus des Unfallverursachers wird von der Zugmaschine gerissen.

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Der gerammte Sattelschlepper davor wird durch die Wucht des Aufpralls meterweit nach vorn geschoben. Das Führerhaus verdreht sich entgegengesetzt der Fahrtrichtung, als der Laster zum Stehen kommt. Der Unfallverursacher wird bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Zwei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes rücken zur Unfallstelle aus, versorgen den Mann vor Ort und bringen ihn anschließend in ein Krankenhaus. Zum Zustand des zweiten Truckers ist derzeit noch nichts bekannt.
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Neben dem Rettungsdienst fährt auch die Freiwillige Feuerwehr Homburg mit mehreren Fahrzeugen auf die Autobahn. Dort muss zunächst die Unfallstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt werden. Rund 1.200 Liter Diesel sind aus den Wracks ausgelaufen und teilweise bereits ins Erdreich gesickert. Die Feuerwehr verhindert ein weiteres Auslaufen des Kraftstoffs. Die Vollsperrung auf der Autobahn wird nach Einschätzung der Polizei noch Stunden andauern.
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Wahrscheinlich muss erst die Ladung der beiden Lkws umgeladen werden, bevor die aufwändige Fahrzeugbergung beginnen kann. Im Anschluss muss das weitreichende Trümmerfeld beseitigt und die Fahrbahn von Öl und Schmutz gereinigt werden. Derzeit kommt es auf der Strecke zu erheblichen Behinderungen, der Verkehr wird über die umliegenden Landstraßen umgeleitet. Ortskundige Autofahrer sollten das Gebiet weiträumig umfahren.

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