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Schuss löst sich: Mann bei Jagdunfall schwer verletzt

Überherrn: Schwerer Unfall am heutigen Donnerstag im Überherrner Ortsteil Altforweiler. Auf einem Maisfeld neben einem Waldstück sind am Nachmittag Landwirte mit Ernte- und Mäharbeiten beschäftigt. Weil es in dem Gebiet auch immer wieder Probleme mit Rotten von Wildschweinen gibt und die Tiere den Bauern durchaus auch gefährlich werden können, ist auch eine Jagdgesellschaft von mehr als zehn Jägern vor Ort. Mehrere Tiere werden geschossen, plötzlich hören Anwohner in der nahegelegenen Felsberger Straße einen lauten Knall.

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Auf einem abgeernteten Maisfeld bleibt einer der Jäger schwer verletzt liegen. Ein Notruf wird abgesetzt. Die Rettungsleitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg entsendet unter anderem die Ersthelfer des gemeinnützigen Vereins First Responder Überherrn. Die ehrenamtlichen Helfer treffen auch mit mehreren Kräften als erstes vor Ort ein, fahren mit einem geländegängigen Fahrzeug zu dem Verletzten und übernehmen die Erstversorgung des Mannes. Offenbar hat sich die Waffe in seinen Händen verselbstständigt und ein Schuss hat sich gelöst.
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Der Mann hat Verletzungen an Händen, Oberkörper und Gesicht. Kurze Zeit nach den ehrenamtlichen First Respondern treffen auch ein Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes aus Saarlouis vor Ort ein und übernehmen die weitere Behandlung des Mannes. Zum Transport in eine Klinik kommt schließlich Rettungshubschrauber Christoph 16 angeflogen. Die linke Hand dick verbunden wird der verletzte Jäger zum Hubschrauber gebracht und ausgeflogen. Ein Kommando der Polizei befragt die Kameraden des Schwerverletzten.
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Danach übernimmt der Kriminaldienst der Polizeiinspektion Völklingen die Ermittlungen. Geprüft wird nun, ob der Fall strafrechtlich relevant ist. Weil sich das Geschehen abseits öffentlicher Straßen abspielt, kommt es zu keinerlei Verkehrsbeeinträchtigungen.

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