Schutzengel bei der Arbeit: Aus diesen Wracks kamen fast alle unverletzt raus

St. Ingbert: Schwerer Verkehrsunfall am späten Freitagabend in der Oststraße in St. Ingbert! Gegen 23.30 Uhr sind ein grauer Peugeot 508 und eine schwarze Mercedes A-Klasse auf der Strecke unterwegs, als der Fahrer des Peugeots aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn gerät. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, weicht der Fahrer des Mercedes nach rechts aus. Dennoch kollidieren die beiden Fahrzeuge.

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Der Fahrer des gerammten Wagens wird in seinem Auto eingeklemmt, die übrigen Insassen der beteiligten Fahrzeuge können die Autos aus eigener Kraft verlassen. Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert rückt zur Personenrettung mit vier Einsatzfahrzeugen aus. Um weitere Verletzungen des eingeklemmten Mannes zu vermeiden, wird sein Wagen bei einer technischen Rettung auseinandergenommen:
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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr trennen das Dach ab. Nach dem Entfernen des Fahrzeugdachs retten die Feuerwehrleute den Insassen besonders schonend mit einem speziellen Rettungsbrett. Dann wird er an den Rettungsdienst übergeben. Während seiner Befreiung betreut und schützt ein Feuerwehrmann, der medizinisch ausgebildet ist, den Fahrer. Parallel sichern die Einsatzkräfte den Brandschutz an der Einsatzstelle, leuchten die Unfallstelle aus und streuen austretende Betriebsmittel ab.
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Die insgesamt sechs Beteiligten, darunter zwei Kinder, werden vom Rettungsdienst medizinisch versorgt, betreut und zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein leitender Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst organisieren die Behandlungsplätze in den Krankenhäusern. Auch der verletzte Fahrer wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. In den Kliniken stellt sich nach Angaben der Polizei heraus, dass nur der gerammte Fahrer sowie seine Beifahrerin verletzt werden, glücklicherweise auch nur leicht.
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Die Insassen aus dem Peugeot kommen mit dem Schrecken davon. Durch den Aufprall entsteht an beiden Fahrzeugen Totalschaden, beide sind nicht mehr fahrbereit und müssen abgeschleppt werden. Die rund 25 Feuerwehrleute beenden nach etwa Stunden den Einsatz. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen ist die Oststraße voll gesperrt.

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