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SEK nimmt Syrer fest, der Familie zur Rückreise in die Heimat zwingen will

Saarlouis: Dramatische Szenen heute Mittag am Kaiser-Friedrich-Ring in der Innenstadt. Rings um das Theater am Ring haben sich Spezialkräfte der Polizei in zivil postiert, beobachten einen grünen Kleinwagen, der in der Allee geparkt ist. Um 12.48 Uhr wird es hektisch. Schwere Limousinen des SEK fahren vor, Polizisten mit Armbinden stürmen auf den Wagen zu, reißen einen Mann zu Boden. In der Zwischenzeit sperren Beamte der speziell geschulten und ausgebildeten Operativen Einheit den Kaiser-Friedrich-Ring zwischen Lothringer Straße und Kaiser-Wilhelm-Straße ab. Zur Sicherheit stehen in einiger Entfernung Rettungswagen und Notarzt bereit.
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Nach wenigen Minuten wird der festgenommene Mann zu Fuß in die nahe gelegene Polizeiinspektion in die Alte-Brauerei-Straße verbracht, die Spezialkräfte rücken wieder in Richtung Saarbrücken ab. Der Verkehr in dem betroffenen Bereich ist nur für kurze Zeit beeinträchtigt, danach können Autos und Busse wieder normal fahren. Der Mann wird in der Zwischenzeit auf der Dienststelle von Beamten vernommen.
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Was genau wird ihm vorgeworfen? Georg Himbert, Sprecher des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken: „Der Mann stammt aus Syrien und ist als Flüchtling in Deutschland. Er hat nun beschlossen, wieder in seine Heimat zurückzukehren. Dabei wollte er auch seine Familie, die mit ihm hier lebt, mitnehmen.“ Aber die Familie des Mannes ist mit dem Plan nicht einverstanden, will hier in Deutschland bleiben, wo sie sicher vor Terror und Krieg ist. Daraufhin soll der Mann seiner eigenen Familie mit Gewalt gedroht haben.
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Die Polizei wird über den Vorfall informiert, nimmt die Sache sehr Ernst und schaltet zur Sicherheit das SEK ein. Die Elitebeamten greifen in einem günstigen Augenblick zu. Jetzt wird geprüft, was an den Vorwürfen dran ist und ob der Vorfall strafrechtlich relevant ist.

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