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Seniorin schwebt nach Wohnhausbrand in Lebensgefahr

Lebach: Furchtbarer Wohnhausbrand heute Morgen in der Heusweiler Straße im Stadtteil Landsweiler. Kurz nach 7.30 Uhr bemerken zwei Autofahrer Flammen und Rauch, die aus dem zweigeschossigen Gebäude dringen und halten an. Sie sorgen dafür, dass die Feuerwehr informiert wird und öffnen gewaltsam die Türe, um zu sehen, ob sie Menschen in Not retten können. Doch ihnen schlägt direkt dichter Rauch entgegen, ein Vordringen ins Gebäude ist nicht möglich. Nachbarn sagen, dass das Haus von zwei Senioren bewohnt ist, die sich wahrscheinlich noch im Inneren befinden. Um 7.37 Uhr Großalarm für die Feuerwehren aus Lebach und dem benachbarten Heusweiler. Rund 100 Einsatzkräfte aus den Löschbezirken Lebach, Aschbach, Landsweiler, Dörsdorf, Eidenborn, Niedersaubach, Eiweiler und Heusweiler eilen zum Brandort. Auch der Landesbrandinspekteur macht sich am Unglücksort ein Bild der Lage. Unter Atemschutz betreten die Helfer das Gebäude, suchen nach den beiden Bewohnern. Die 77 Jahre alte Frau können die Helfer finden und ins Freie retten. Die Seniorin kommt ins Krankenhaus, sie schwebt in akuter Lebensgefahr. Ihr 78 Jahre alter Ehemann bleibt zunächst unauffindbar. Dann ermittelt die Polizei, dass er sich seit mehreren Tagen krankheitsbedingt in einem Krankenhaus befindet und die Frau alleine zu Hause war. Die Feuerwehr geht mit sieben Trupps im Innenangriff gegen die Flammen vor, flutet den stark betroffenen Keller mit einem Schaumteppich. Notfallseelsorger betreuen die Nachbarn, die den Abtransport der Frau mit ansehen mussten. Experten der Kriminalpolizei rücken an, die Brandursache ist bislang aber noch unklar. Der Schaden am Gebäude ist beträchtlich, kann noch nicht genau beziffert werden. Das Haus ist jedenfalls unbewohnbar geworden. Die Ortsdurchfahrt von Landsweiler muss während des Einsatzes voll gesperrt werden, der Schwerlastverkehr wird bereits ab Eiweiler und Lebach weiträumig umgeleitet.

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