Soeben beschlossen! Saar-Freibäder dürfen ab 8. Juni wieder öffnen

Saarbrücken: Der saarländische Ministerrat hat am heutigen Freitag eine neue Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen, die am 1. Juni in Kraft tritt und vorerst bis einschließlich 14. Juni gilt. Sie enthält weitere Lockerungen im Vergleich zur aktuellen Verordnung, die bis Sonntag gilt. So können Freibäder, Strandbäder und Hallenbäder ab dem 8. Juni unter Auflagen wieder den Betrieb aufnehmen. Außerdem werden Veranstaltungen mit bis 50 Teilnehmern in Räumen und 100 Teilnehmern im Freien wieder erlaubt. Ab dem 8. Juni nehmen zudem die Kindertageseinrichtungen den Regelbetrieb wieder auf, wobei es zunächst noch zu Einschränkungen kommen kann. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) mahnt:

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„Solange es weder eine Medizin noch eine Impfung gibt, sind die Einschränkungen unser einziges Mittel, um die Pandemie im Griff zu behalten. Deshalb müssen wir auch weiterhin verantwortungsvoll und wissenschaftsgeleitet abwägen und den Menschen gleichzeitig eine Perspektive geben. Wir werden sicher auch mit den neuen Erleichterungen nicht jeden Wunsch erfüllen können, aber wir gehen damit einen weiteren vorsichtigen Schritt hin zu einer größtmöglichen Normalität im Ausnahmezustand.
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Die Bewältigung der Corona-Pandemie hat uns vor eine Aufgabe gestellt, für die es kein Handbuch gibt. Wir waren und sind dank der Disziplin und Umsicht der Saarländerinnen und Saarländer bisher sehr erfolgreich in der Bekämpfung der Pandemie. Insbesondere die Kontaktbeschränkungen bleiben aber weiterhin notwendig, aufgrund der derzeit niedrigen Infektionszahlen aber in einem erleichterten Maß. Wenn wir diesen behutsamen Weg fortsetzen, können wir die Krise überwinden.“ Vize-Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) erklärt:
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„Das Infektionsgeschehen im Saarland ist unter Kontrolle, die Zahlen derzeit sehr erfreulich. Deshalb sind weitere Lockerungen gut möglich, unter anderem für die Gastronomie, bei den Kontaktbeschränkungen und für Sport und Schwimmbäder. In Zukunft kommt es vor allem auf gute Hygienekonzepte, schnelle Nachverfolgbarkeit von Kontakten und direkte, regionale Antworten auf mögliche Neuinfektionen an.“

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