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Sogar Flugfeldlöschfahrzeuge beim Hallenbrand in Homburg im Einsatz

Homburg: Die Löscharbeiten an der Lagerhalle in Homburg, an der am Nachmittag ein Großfeuer ausgebrochen ist, sollen noch bis in die Nacht hinein andauern. Immer noch steigt eine riesige Rauchsäule in den Abendhimmel, die sogar von Nohfelden aus 30 Kilometern Entfernung zu sehen ist. Nach Angaben der Polizei brennt Kunststoffgranulat und der Rauch ist giftig. Deshalb gilt nach wie vor, dass Anwohner drinnen bleiben und Fenster sowie Türen geschlossen halten sollen und Autofahrer in dem Bereich die Umluft aktivieren sollten. Die Feuerwehr und das Landesamt für Umweltschutz führen in der Umgebung Messungen durch.

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Rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst, dem Fernmeldezug und der Polizei sind im Einsatz. Die ersten Einheiten werden um 15.26 Uhr alarmiert, seitdem rücken ständig weitere Helfer nach Homburg aus. Neben zahlreichen Freiwilligen Feuerwehren aus dem Saarland kämpfen auch Helfer aus Rheinland-Pfalz, die Berufsfeuerwehr Saarbrücken, die Werksfeuerwehren von Bosch, Michelin und Saarstahl und sogar Flugfeldlöschfahrzeuge aus Zweibrücken und Saarbrücken gegen die Flammen. Das Technische Hilfswerk ist mit Kräften aus den Ortsverbänden St. Ingbert und Homburg vor Ort. Der Rettungsdienst begleitet den Einsatz mit Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes, dem Maltester Hilfsdienst und dem Arbeiter-Samariter-Bund.
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Von mehreren Drehleiterwagen aus wird hektoliterweise Wasser in die Halle gepumpt. Die Halle ist teilweise eingestürzt, was die Löscharbeiten erschwert. Derzeit ist das Feuer unter Kontrolle, muss aber noch vollständig abgelöscht werden, was Stunden dauern wird. Die umliegenden Straßen bleiben weiter gesperrt, die Polizei regelt den Verkehr.
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Ermittler des Kriminaldauerdienstes haben die Arbeit aufgenommen und suchen nun nach der Brandursache.

Die Feuerwehr Homburg hat ein Bürgertelefon eingerichtet: 0 68 41 / 9241 150

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