Treibstoffverlust: Notlandung am Flughafen Saarbrücken

Saarbrücken: Notlandung einer Propellermaschine! Am heutigen Sonntagnachmittag startet eine einmotorige Propellermaschine am Flugplatz in Düren zu einem Rundflug über das Saarland. Vom Saargau aus soll es über Losheim und Nohfelden über das Nordsaarland gehen. Neben dem Piloten ist eine Frau in dem dreisitzigen orange-silbernen Flieger an Bord.

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Kurz vor 15 Uhr blinkt plötzlich eine Kontrollleuchte auf und der Pilot bemerkt einen Druckabfall im Treibstoffsystem. Nach Angaben der Bundespolizei gibt es offenbar einen Defekt an einer Treibstoffleitung, das austretende Kerosin ist deutlich zu sehen. Der Pilot meldet einen Luftnotfall und fliegt den Flughafen Ensheim an. Dort wird Alarmstufe 1 ausgelöst.
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Neben der Flughafenfeuerwehr wird auch die Berufsfeuerwehr in Saarbrücken alarmiert und fährt zum Flughafen. Zudem wird der Rettungsdienst an den Airport geschickt, um im Notfall schnell Verletzte behandeln zu können. Um 15.02 Uhr landet die Propellermaschine schließlich ohne Zwischenfälle, die Einsatzkräfte warten da schon am Rollfeld. Vonseiten der Saarbrücker Feuerwehr sind keine Maßnahmen notwendig.
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Die Insassen des Flugzeugs werden vor Ort vom Rettungsdienst gesichtet, sie benötigen aber keine medizinische Hilfe. Das Flugzeug wird zügig von der Start- und Landebahn in Richtung eines Hangars gerollt. Danach muss die Strecke nach Angaben der Bundespolizei noch von Kerosin befreit werden. Zwischen 15 Uhr und 15.30 Uhr ist der Flugbetrieb nach Behördenangaben gesperrt.
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Danach kann der Flugbetrieb ungehindert fortgesetzt werden. Die Bundespolizei nimmt die Ermittlungen auf. Derzeit gibt es aber keine Hinweise für strafrechtlich relevantes Verhalten, beispielsweise Sabotage. Vielmehr geht die Polizei von einem technischen Defekt aus. Vor Ort ist neben den Feuerwehreinheiten, dem Rettungsdienst und der Bundespolizei auch ein Mitarbeiter der Luftfahrtbehörde.

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