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Verletzte schleppen sich nach Angriff in einem Waldstück ins Krankenhaus

Saarlouis: In einem Waldstück in der Nähe des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth kommt es heute Abend zu einem Angriff auf zwei Passanten. Gegen 20.45 Uhr sind die beiden in dem kleinen Waldstück zwischen der Hubert-Schreiner-Straße und der Zeughausstraße unterwegs, als sie plötzlich auf eine Gruppe von Personen stoßen. Aus dieser Gruppe heraus werden die beiden Opfer dann brutal angegriffen. Blutspuren auf dem Laub der Bäume zeugen von der Auseinandersetzung. Die beiden Angegriffenen schaffen es, zu flüchten und sich in die nahegelegene Elisabethklinik zu schleppen. Die Opfer werden nun medizinisch versorgt. Eine Sprecherin der Polizeiinspektion Saarlouis: „Lebensgefahr besteht bei keinem der beiden.“
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Die Polizei beginnt mit den Ermittlungsarbeiten. In dem Waldstück wird eine Jacke im Laub gefunden, sie gehört mutmaßlich einem der Opfer. Rund um diesen Bereich wird der Wald mit Absperrband für Fußgänger gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Saarlouis rückt an. Die Helfer bauen mehrere Lichtmasten im Wald auf, setzen einen Lichtanhänger ein. Weil die Fahrzeuge teilweise auf der Hubert-Schreiner-Straße in Fahrtrichtung Lisdorf stehen, regelt die Polizei dort momentan wechselseitig den Verkehr. Mehrere Polizeikommandos rücken zum Tatort aus.
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Zusammen mit zahlreichen Feuerwehrleuten bilden die Beamten eine Menschenkette und gehen mit Taschenlampen ausgerüstet Schirtt für Schritt das Gelände ab. Schnell werden die Einsatzkräfte fündig: An mehreren Stellen im Wald finden sich Blutspuren. Sie werden mit Pylonen markiert. Nach dem Waldstück geht die Suche an der angrenzenden Straße Im Glacis weiter in Richtung Klinik.
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Ob die Tatwaffen dabei gefunden werden, ist noch nicht bekannt. Die Polizeisprecherin: „Wir werden nun die Opfer vernehmen und hoffen, dass sie uns bessere Hinweise zur Tätergruppe geben können. Bislang gibt es nur vage Hinweise.“ Die Ermittlungen laufen.

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