Viele Kommunen haben gestern schon Masken verteilt, andere sind jetzt noch völlig planlos

Saarbrücken: Ab dem heutigen Montag gilt im gesamten Saarland eine Maskenpflicht. Wer zum Einkaufen geht, sich in einem Bahnhof oder an einer Bushaltestelle aufhält oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, muss seinen Mund und seine Nase mit einer Maske, einem Schal oder ähnlichem bedecken. Das gilt für alle ab sechs Jahren, jüngere Kinder brauchen keine Maske. Die Pflicht gilt mittlerweile auch in allen anderen deutschen Bundesländern. Dort muss sich aber jeder Bürger selbst welche besorgen. Ausschließlich im Saarland werden den Bürgern vom Staat auch kostenlos Masken zur Verfügung gestellt. Den Einkauf haben zentral das Innenministerium und das Verbraucherschutzministerium übernommen. Von dort sind die Masken auf die einzelnen Gemeinden verteilt worden, die sie an die Bürger weitergeben sollen. Dabei kommen verschiedene Modelle zum Einsatz:

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In einigen Kommunen gibt es Drive-In-Zentren, wo man seine Masken mit dem Auto, aber natürlich auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß abholen kann. Anderenorts gibt es verschiedene Zentren, wo man die Masken abholen soll. Und wieder in anderen Städten und Gemeinden werden die Masken direkt in die Briefkästen der Bürger verteilt. Dabei helfen teils Organisationen wie die Freiwilligen Feuerwehren oder das Rote Kreuz mit.
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Bislang sind die meisten Masken schon verteilt. In Püttlingen beispielsweise waren pro Bürger fünf Masken, verpackt in je einem Briefumschlag pro Haushalt, schon gestern in den meisten Briefkästen. In Saarlouis dagegen sind die Masken noch gar nicht verteilt worden! Die Stadt schreibt heute Morgen:
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„175.000 von der Landesregierung für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellte Masken befinden sich in der Umverpackung. Die Verteilung startet im Laufe des Tages. Wir informieren kurzfristig über den weiteren Ablauf. Vielen Dank für das Verständnis.“

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