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Zehn Autos Schrott, zwei ausgebrannt, fünf Verletzte

Saarbrücken: Massenkarambolage heute Morgen gegen 7.40 Uhr auf der A 623 zwischen Herrensohr und Saarbrücken. Alles beginnt damit, dass die Fahrerin eines Peugeots wegen zäh fließendem Verkehr vor ihrem Wagen verkehrsbedingt abbremsen muss. Nachfolgende Autos schaffen es nicht, rechtzeitig zum Stillstand zu kommen. In der Folge kollidieren insgesamt zehn Fahrzeuge miteinander. Das zuletzt auffahrende Fahrzeug, ein Renault Twingo, fängt unmittelbar nach dem Unfall Feuer. Der Brand greift schnell auf einen vor dem Fahrzeug stehenden Mercedes Geländewagen über. Die Insassen beider Fahrzeuge schaffen es noch, sich zu befreien, danach brennen beide Autos komplett aus. Insgesamt werden bei dem Crash fünf Personen verletzt, alle zum Glück nur leicht. Der Rettungsdienst bringt die Opfer in umliegende Krankenhäuser. Die Fahrbahn in Richtung Saarbrücken muss nach der Massenkarambolage rund vier Stunden lang in Richtung Innenstadt voll gesperrt. Weil die Feuerwehr auch von der Gegenrichtung her anfährt, muss während der Löscharbeiten auch die Richtungsfahrbahn Neunkirchen voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über Dudweiler umgeleitet, es kommt zu langen Staus im Berufsverkehr. Einige hundert Auto- und Lasterfahrer haben ganz großes Pech, sie stecken zwischen der nächsten Autobahnabfahrt und der Unglücksstelle fest und dürfen erst nach Stunden auf Anweisung der Polizei die Autobahn falsch herum befahren und verlassen. Neben den Schäden an den Fahrzeugen wird auch der Straßenbelag durch den Brand in Höhe der Überholspur beschädigt und muss nun erneuert werden. Die Fahrtrichtung Saarbrücken ist derzeit immer noch nur einspurig befahrbar. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Saarbrücken und Dudweiler mit rund 30 Mann sowie die Polizei mit Kommandos aus Sulzbach und Burbach, die Straßenmeisterei und das Landesamt für Umweltschutz.

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