Homburg: In der vergangenen Nacht kommt es zu einem Brand in Homburg, bei dem ein gesamtes Wohnhaus zerstört wird. Gegen 1.18 Uhr werden die ersten Einsatzkräfte in den Stadtteil Beeden alarmiert. Sofort wird vor Ort klar: Es ist eine Erhöhung der Alarmierung und des Stichwortes notwendig, weitere Kräfte werden daraufhin zur Einsatzstelle geschickt. Eine Garage, zwei Fahrzeuge sowie der Anbau des Wohnhauses in der Brückenstraße stehen in Vollbrand.
Zudem können die Helfer mehrere Gasflaschen im Feuer entdecken, die ebenfalls in Flammen stehen und zu explodieren drohen. Zwei Bewohner werden durch Rauchgase verletzt und müssen medizinisch vor Ort versorgt werden. Für das Gebäude ist schnell klar: Das brennende Haus wird den Flammen vollständig zum Opfer fallen. Daher wird vorrangig versucht, mit einem massiven Löscheinsatz und durch das Bilden von drei Einsatzabschnitten ein direkt angebautes Nachbarhaus gegen ein Übergreifen der Flammen zu schützen.
Bis auf vereinzelte Brandschäden gelingt dies der Feuerwehr auch. Die größte Gefahr für die Helfer, das Explodieren zweier Gasflaschen, kann ebenfalls verhindert werden, nachdem die Einsatzkräfte die beiden Flaschen sichern und in einem Wasserbad abkühlen können. Die Nachlöscharbeiten ziehen sich über mehrere Stunden, unterstützt wird die Freiwillige Feuerwehr dabei vom Teleskopmastwagen der Werkfeuerwehr Bosch. Nachdem die Flammen gelöscht sind, wird zur Sicherung des Hauses gegen den einsetzenden Regen und das aufziehende Unwetter eine Plane auf dem Dach festgezurrt.
In der Spitze sind mehr als 50 Einsatzkräfte aus allen fünf Homburger Löschbezirken beschäftigt. Während des Einsatzes sichert die benachbarte Feuerwehr Bexbach den Grundschutz für die Stadt Homburg und hält eine Einsatzbereitschaft in Homburg aufrecht. Alle Einsatzmaßnahmen werden gegen 5 Uhr beendet. Die Bevölkerung wird über Katastrophenschutz-Apps vor der Rauchwolke gewarnt, mittlerweile ist die Warnung aufgehoben. Foto: Feuerwehr Homburg
