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200 Meter von saarländischer Grenze entfernt: Junger Mann bei Drive-By erschossen

Saargemünd: Kaltblütiger Mord am Sonntagabend im französischen Saargemünd. Der Tatort: Keine 200 Meter vom saarländischen Kleinblittersdorf entfernt. Es ist gegen 18 Uhr, der aus dem Ort stammende Logan S. ist zu Fuß in der General-Mangin-Straße unterwegs ist. Als der junge Mann in Höhe der Kreuzung zur Albert-1.-Straße ist, gibt es plötzlich einen lauten Knall. Claude Warzoulet, Inhaber des Restaurants D3 in der General-Mangin-Straße Nummer 14, blickt nach draußen. Der französischen Lokalzeitung „Le Républcain Lorrain“ berichtet er später: „Ich dachte erst, dass jemand einen Böller gezündet hat. Ich schaute nach rechts in Richtung Albert-1.-Straße und sah dort ein Fahrzeug, einen beigen Citroën C3, mit mehreren Personen besetzt.

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Es knallt es zwei weitere Male, die Schüsse sind noch bis nach Kleinblittersdorf zu hören. Danach sieht der Gastronom einen jungen Mann auf sich zu rennen. Es ist Logan S., Mitte 20, schwer verletzt. „Er packte mich im Hemd und schrie: ‚Hilfe, sie wollen mich töten!'“ Dann bricht der junge Mann mit blutigen Verletzungen an Brust und Bauch auf der Straße zusammen. Der Citroen, in dem die Täter vermutlich sitzen, rast davon.
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Ob er in Richtung Saarland flüchtet, ist derzeit noch unklar. Mehrere Anwohner eilen auf die Straße und versuchen, Logan S. Erste Hilfe zu leisten. Restaurantbesitzer Warzoulet holt ein Handtuch, um die Blutungen zu stoppen. Über Notruf wird der Rettungsdienst der Feuerwehr alarmiert. Die Helfer versuchen lange, den Schwerverletzten zu reanimieren, leider ohne Erfolg.
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Nach einer Stunde wird der junge Mann vor Ort für tot erklärt. Die Polizei Saargemünd beginnt umgehend mit der Fahndung nach den Tätern, bislang offenbar erfolglos. Auch die Staatsanwaltschaft Saargemünd und die Justizpolizei aus Metz ermitteln in dem Fall. Die Hintergründe zur Tat sind derzeit aber noch völlig unklar.