40 Menschen verlassen ihre Wohnungen: Großeinsatz nach Feuer in Saarbrücken

Saarbrücken: Kellerbrand in der Nacht zum heutigen Montag im Saarbrücker Stadtteil St. Johann. Gegen 1.45 Uhr werden die Berufsfeuerwehrleute beider Saarbrücker Feuerwachen und fünf Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr in die Halbergstraße alarmiert, nachdem eine Vielzahl an Notrufen eingeht. Bei Eintreffen der Helfer an dem sechsstöckigen Wohn- und Geschäftshaus dringt dunkler Rauch aus der Eingangstür zu einem Verkaufsraum. Mehrere Bewohner haben bereits ihre Wohnungen verlassen und stehen im Freien. Der genaue Bereich, in dem es brennt, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht lokalisiert werden.

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Mehrere Feuerwehrtrupps gehen unter Atemschutz über das Treppenhaus in den Kellerbereich vor, wo ihnen Flammen entgegenschlagen. Die Helfer beginnen umgehend mit der Brandbekämpfung, gleichzeitig kontrollieren weitere Einsatztrupps die darüber liegenden Wohnungen. Viele der 70 gemeldeten Bewohner werden aus dem Gebäude begleitet und zu einem Sammelpunkt gebracht.
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Für die 37 aus dem Gebäude geflüchteten Bewohner werden mehrere Mannschaftstransportwagen der Freiwilligen Feuerwehr angefordert, die Betreuung übernimmt der Rettungsdienst. Vor Ort sind ein Leitender Notarzt, ein weiterer Notarzt sowie zwei Rettungswagen. Ein Bewohner, der über leichte Atembeschwerden klagt, wird vom Notarzt vor Ort behandelt. Die Löscharbeiten gestalten sich durch Hitze, Rauch und die Zugangsmöglichkeiten als sehr schwierig.
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Das Feuer wird nach und nach unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung verhindert. Die Nachlöscharbeiten ziehen sich stundenlang bis in den frühen Morgen hin. Zur Versorgung der rund 90 Einsatzkräfte und der Betroffenen unter anderem mit Getränken kommt die Versorgungseinheit des Malteser-Hilfsdienstes Saarbrücken zum Einsatz. Am Morgen können die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Schadenshöhe liegen aktuell keine Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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