Brand in Seniorenheim: Mehrere Menschen im Krankenhaus

St. Ingbert: Im Alloheim am Beckerturm in St. Ingbert ist es am heutigen Donnerstag zu einem Brand mit mehreren Verletzten gekommen. Das Feuer brach in einem Bewohnerzimmer im zweiten Obergeschoss aus. Nach Angaben der Einsatzkräfte befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen im betroffenen Zimmer.

Mitarbeiter der Einrichtung bemerkten gegen Mittag den Rauch, der sowohl aus dem Zimmer als auch im angrenzenden Flurbereich drang. Bei einer Überprüfung stellten sie ein brennendes Netzteil fest. Dank des schnellen und besonnenen Handelns des Personals konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden: Die Mitarbeiter löschten den Entstehungsbrand umgehend mit einem Schaumlöscher.

Gleichzeitig wurden die Bewohner sowie die Beschäftigten aus dem betroffenen Bereich der Einrichtung in einen sicheren und rauchfreien Abschnitt gebracht.

Nach dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr wenige Minuten nach ihrer Alarmierung übernahmen die Einsatzkräfte die weiteren Maßnahmen. Sie kontrollierten das betroffene Zimmer sowie die angrenzenden Bereiche und führten eine Brandnachschau mit einer Wärmebildkamera durch. Darüber hinaus wurde das Gebäude mittels eines Akkulüfters belüftet, um den entstandenen Rauch aus den betroffenen Bereichen zu entfernen.

Parallel dazu wurden Personen, die sich während des Vorfalls im verrauchten Bereich aufgehalten hatten,  dem Rettungsdienst zur weiteren Sichtung und Betreuung übergeben. Insgesamt untersuchte der Rettungsdienst 15 Personen. Dabei handelte es sich um acht Bewohner der Pflegeeinrichtung sowie sieben Mitarbeiter.

Vier Personen wurden  zur weiteren medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nähere Angaben zu ihrem Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor. Die übrigen Betroffenen konnten nach der Untersuchung in der Einrichtung verbleiben.

An dem Einsatz waren rund 20 Kräfte der Feuerwehr beteiligt, darunter Einheiten der Löschbezirke St. Ingbert-Mitte, Hassel und Rohrbach mit mehreren Fahrzeugen. Auch der Rettungsdienst war mit einem größeren Aufgebot vor Ort, darunter zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie drei Krankentransportwagen. Darüber hinaus waren der Einsatzleiter Rettungsdienst, ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter an der Einsatzstelle.

Foto: Frank Hoffmann / Feuerwehr