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Abschlepper rammt Lkw, Lkw rammt Auto: Schwerverletzter nach Kettenreaktion

Homburg: Am gestrigen Montagnachmittag kommt es auf der A 6 bei Homburg ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Um 14.42 Uhr ist ein 64 Jahre alter Mann aus Homburg mit seinem Abschleppfahrzeug in Fahrtrichtung Mannheim unterwegs. Etwa 300 Meter vor der Anschlussstelle Homburg kracht er auf einen Lkw, der vor ihm wegen eines Staus anhalten muss. Der Unfallverursacher wird in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Die Löschbezirke Limbach und Kirkel-Neuhäusel der Freiwilligen Feuerwehr Kirkel werden alarmiert, um den Schwerverletzten aus seinem Wrack zu befreien. Die nach wenigen Minuten eintreffenden ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr können aber schnell feststellen, dass keine Personen eingeklemmt sind. Neben der Feuerwehr rücken auch Rettungswagen, Notarzt und der Saarbrücker Rettungshubschrauber Christoph 16 zur Unglücksstelle aus.

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Der 64-Jährige wird nach seiner Rettung schwerverletzt mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 53-jährige Lkw-Fahrer aus Püttlingen bleibt unverletzt. Direkt hinter dem ersten Unfall kommt es zu einem zweiten Crash. Eine 66-jährige Frau aus Bruchmühlbach-Miesau bremst mit ihrem roten VW Golf wegen des ersten Unfalls. Ein 64 Jahre alter Mann aus Dillingen kracht daraufhin mit seinem Lkw in das Auto der Pfälzerin.
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Die Autofahrerin muss leicht verletzt mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch in diesem Fall bleibt der Lkw-Fahrer unverletzt. Die Feuerwehr setzt Ölbindemittel ein, damit keine Betriebsstoffe in das angrenzende Erdreich oder die Kanalisation einsickern können. Der Einsatz dauerte für die Feuerwehr Kirkel etwa zwei Stunden.
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Die A 6 muss nach dem Unfall in Fahrtrichtung Mannheim für anderthalb Stunden voll gesperrt werden. Es kommt zu kilometerlangen Staus, die sich bis über das Autobahnkreuz Neunkirchen hinaus auch auf die A 8 hinziehen. Tausende Auto- und Lasterfahrer kommen nicht vorwärts. Die Unfallfahrzeuge müssen abgeschleppt werden.

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