Akute Explosionsgefahr: Mehrere Wohnhäuser in Saarbrücken evakuiert

Saarbrücken: Akute Explosionsgefahr am heutigen Dienstagvormittag in Saarbrücken! Gegen 11 Uhr wird die Feuerwehr Saarbrücken von den Stadtwerken zu einem Gasaustritt in der Theodor-Storm-Straße im Stadtteil Dudweiler gerufen. Eine Gasleitung ist leck geschlagen, sechs Wohnhäuser in der Straße stehen in der unmittelbaren Gefahrenzone.

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Die Messgeräte der bereits vor Ort befindlichen Stadtwerke-Mitarbeiter geben eine so hohe Gaskonzentration an, dass der betroffene Bereich im Umkreis von 50 Metern sofort abgesperrt und evakuiert werden muss. Fünf der betroffenen Anwohner verlassen noch vor Eintreffen der Feuerwehr ihre Wohnungen, in den übrigen Gebäuden ist ohnehin gerade niemand zu Hause.
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Die Feuerwehr verdünnt die Gaskonzentration durch den Einsatz von Drucklüftern, so wird die explosive Mischung aus den Häusern herausgeblasen. Für Einsätze in explosiver Umgebung gibt es spezielle Lüfter, die nicht mit einem Verbrennungsmotor oder Strom, sondern mit Wasserdruck angetrieben werden. Experten der Stadtwerke lokalisieren das Leck in einer Zuleitung zu den Häusern.
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Um den Gasstrom zu stoppen, müssen spezielle Schieber gesetzt werden. Erst danach kann die Gaszufuhr unterbrochen werden. Anschließend wird nochmals eine Gaskonzentrationsmessung in allen betroffenen Häusern durchgeführt, die komplett negativ verläuft. Die Anwohner dürfen am frühen Nachmittag wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Polizei teilt kurz nach 13 Uhr mit:
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„Der Einsatz ist beendet. Eine Gefahr besteht nicht mehr. Die Theodor-Storm-Straße in Dudweiler muss jedoch bis voraussichtlich Sonntag gesperrt werden. Umleitungen sind eingerichtet.“ Grund für die fortbestehende Sperrung sind Reparaturarbeiten an der defekten Zuleitung. Im Einsatz sind 9 Fahrzeuge und 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr, für den Fall der Fälle zwei Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte sowie zwei Kommandos der Polizeiinspektion Sulzbach.

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