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Auto fliegt hinter die Leitplanke, Feuerwehr muss Fahrer freischneiden

Saarbrücken: Gestern um Mitternacht kommt es zu einem schweren Unfall auf der A 6 in Fahrtrichtung Mannheim. In Höhe der Forstwirtschaftsbrücke Bischmisheim wird ein Auto hinter die Leitplanken geschleudert und bleibt auf der Beifahrerseite liegen. Neben der Berufsfeuerwehr Saarbrücken mit drei Fahrzeugen rückt auch die Freiwillige Feuerwehr Güdingen mit zwei Fahrzeugen zur Unfallstelle aus. Vom Rettungsdienst rücken ein Notarztfahrzeug und ein Rettungswagen aus. Beim Eintreffen der ersten freiwilligen Helfer ist die Polizei bereits an der Einsatzstelle und betreut von außerhalb des verunglückten Wagens den Fahrer. Der ist zwar eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt und auch ansprechbar. Die Feuerwehr sichert die Einsatzstelle sofort in Richtung fließenden Verkehr ab. Das Fahrzeug liegt so stabil auf der Seite, dass weitere Stabilisierungsmaßnahmen nicht notwendig sind.

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Die Helfer stellen einen doppelten Brandschutz sicher für den Fall, dass das Auto mit dem eingeschlossenen Fahrer darin Feuer fangen sollte. Einer der Retter klettert dann über die Fahrertür in das Auto und betreut die Person, die auf der Beifahrerseite liegt.
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Außer einer leichten Verletzung im Gesicht werden keine Verletzungen festgestellt. Über die Heckklappe steigt ein zweiter Retter in das Fahrzeug, der als Rettungsassistent ausgebildet ist. Er führt weitere Untersuchungen am Patienten durch. Danach werden die Kopfstützen des Beifahrersitzes und der Rücksitzbank mit Hilfe einer hydraulischen Schere entfernt.
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Nach rund 20 Minuten kann die Person aus dem Wrack gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Fahrbahn wird anschließend vom Schlamm befreit und die Einsatzstelle bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes ausgeleuchtet und abgesichert. Nach fast zwei Stunden kann die Feuerwehr ihren Einsatz beenden.

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