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Brand in Neunkirchen: Toter in Trümmern entdeckt, zwei Menschen weiter vermisst

Neunkirchen: Nach dem Wohnhausbrand in Neunkirchen haben die Rettungskräfte eine tote Person im Gebäude auffinden können. Von den übrigen beiden Vermissten fehlt noch jede Spur. Bei dem Feuer heute Morgen in der Wellesweilerstraße waren insgesamt 13 Menschen verletzt worden. Mehrere Hausbewohner sprangen in Panik aus den Fenstern. Im ersten Stock rettete die Feuerwehr eine Frau und drei Kinder mit Hilfe von Leitern aus einem Fenster. Mit dem Drehleiterwagen wurde ein Mann gerettet, der sich in Todesangst auf das Dach gerettet hatte. 

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Nach dem Abgleich der angetroffenen Bewohner mit den Daten des Einwohnermeldeamts war klar: Die dreiköpfige Familie aus der Dachgeschosswohnung ist nicht unter den Geretteten. Ob sie sich im Haus befanden oder vielleicht gar nicht anwesend waren, war unklar. Sie hatten sich auch nicht im Nachhinein bei den Behörden gemeldet. Die Feuerwehr konnte das Gebäude nur sehr begrenzt betreten. Das Problem: Mehrere Decken verschiedener Stockwerke waren eingestürzt, das hölzerne Treppenhaus stellenweise komplett weggebrannt, es besteht Einsturzgefahr. Der hintere Bereich des Hauses ist zudem nur über das dahinterliegende Grundstück erreichbar. 
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Nach ersten Ermittlungen der Polizei brach das Feuer im Keller des Hauses aus. Dort befinden sich unter anderem Waschmaschinen und Wäschetrockner, sodass ein technischer Defekt als Brandursache möglich ist. Die Ermittlungen dazu laufen derzeit aber noch auf Hochtouren. Vom Keller aus konnten sich die Flammen über das gesamte Gebäude bis in den Dachstuhl ausbreiten. Immer wieder gab es Durchzündungen, das Feuer war erst nach stundenlangen Löscharbeiten im Griff. Auch gut 15 Stunden nach Brandaustritt läuft der Einsatz noch. 
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Die Wellesweilerstraße ist zwischen Herderstraße und Brückenstraße gesperrt. Ein Ende der Arbeiten ist derzeit noch nicht abzusehen.

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