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Chemie-Einsatz auf der Folsterhöhe

Saarbrücken: Aufregung heute Nachmittag auf der Folsterhöhe! In einem siebenstöckigen Hochhaus in der Hirtenwies klagen gegen 16.30 Uhr mehrere Menschen nach dem Passieren des Treppenhauses über eine Reizung der Augen und wählen den Notruf. Die Berufsfeuerwehr rückt mit rund 20 Einsatzkräften der Feuerwachen Hessenweg und Weißenburger Straße aus. Mehrere Notärzte und ein halbes Dutzend Rettungswagen werden in das Wohngebiet an der Goldenen Bremm alarmiert. Mehrere Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr werden ebenfalls alarmiert, um Einsatzbereitschaft in ihren Gerätehäusern herzustellen. In den nächsten anderthalb Stunden warten die freiwilligen Helfer dort und sorgen so dafür, dass im Fall von weiteren Einsätzen die Sicherheit in der Landeshauptstadt gewährleistet ist. Der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und der Leitende Notarzt werden zur Folsterhöhe gerufen, um den Einsatz des Rettungsdienstes zu koordinieren. Auch ein spezielles Messfahrzeug der Landesfeuerwehrschule kommt zum Einsatz. Die Straße wird um das betroffene Hochhaus herum abgeriegelt, dutzende Anwohner fürchten sich und laufen auf die Straße. Ein Feuerwehrsprecher: „Mit Hochleistungslüftern wurde das Treppenhaus durch unsere Einsatzkräfte gründlich durchgelüftet. Danach war kein Gefahrstoff mehr nachweisbar.“ Hätten die Belüftungsmaßnahmen nicht gegriffen, hätte man das komplette Gebäude nach Feuerwehrangaben wahrscheinlich evakuieren müssen. So weit kommt es aber zum Glück nicht. Der Feuerwehrsprecher: „Um welchen Stoff es sich handelte, der im Treppenhaus versprüht wurde, wissen wir nicht. Sobald die Betroffenen Personen an die frische Luft kamen, besserten sich ihre Beschwerden.“ Der Notarzt entscheidet vorsorglich dennoch, zwei betroffene Kinder im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Sie kommen in die Kinderklinik auf dem Winterberg. Die Polizei ermittelt nun.

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