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„Die kinne kenn Saarländisch, zum Fortlaafe“: AKK sorgt als Putzfrau für Lacher

St. Ingbert: Bei der „Narrenschau“ platzt die Alte Schmelz in St. Ingbert heute aus allen Nähten. Unter den vielen Faasebootze jede Menge gut gelaunte Landespolitiker wie Ministerpräsident Tobias Hans, Umweltminister Reinhold Jost oder Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht aber ganz klar eine Putzfrau. Gretel nennt sie sich und sie hat bemerkenswerte Ähnlichkeit zur saarländischen Ex-Ministerpräsidentin und aktuellen CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer! Die Rolle der Putze übernimmt AKK seit dem Jahr 2009 und ist dafür bereits über die Grenzen des Saarlands hinaus bekannt.
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Immer verkörpert sie darin die Rolle des kleinen Mannes – beziehungsweise der kleinen Frau – und zeigt dabei, dass sich auch Politiker selbst auf die Schippe nehmen können. Im letzten Jahr fehlte Gretel in der saarländischen Faasend, jetzt ist sie wieder da. Wie AKK in der Politik ist auch ihre Faasend-Figur aufgestiegen: „Putzfrau vom Konrad-Adenauer-Haus“ ist sie jetzt.
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Mit Kehrbesen, Kittelschirtz und Kopptuch gesteht Kramp-Karrenbauer, die als CDU-Chefin mittlerweile die meiste Zeit in Berlin verbringt: „So en Schlamassel. Isch weeß gar nit, wie ich do rinngerutscht bin. Ich kann euch sahn: Isch hann jo schon e bissje Hemmweh. Alleen wie die schwätze, die kinne kenn Saarländisch, zum Fortlaafe.“
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Die Bundesregierung bekommt auch ansonsten ordentlich ihr Fett weg: In Berlin wird, findet Putzfrau Gretel, nämlich „viel geschwätzt und nichts beschlossen.“ Neben der Bundespolitik nimmt Gretel sich auch des Weltgeschehens an und zieht etwa über US-Präsident Trump her, dessen Vorfahren Pfälzer waren: „Watt sollen der sunscht aach sinn?“ Die Besucher der Narenschau sind begeistert und fragen sich: Wird Gretel wieder zurückkehren, falls AKK es einmal zur Bundeskanzlerin schafft?

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