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Weltweite Welle des Mitgefühls nach dem Unglück mit tödlich verletzter Polizistin

Saarbrücken: Nach dem Tod der jungen Polizistin (22) nach einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen gestern Morgen in Saarbrücken ist die Anteilnahme riesengroß. Dort, wo die Überreste der Straßenlaterne stehen, mit der das Polizeiauto kollidierte, haben Trauernde zahlreiche Blumen niedergelegt und Kerzen aufgestellt. Fassungslos kommen immer wieder Passanten zu der Stelle oder halten mit ihren Fahrzeugen kurz an. „In jeder Träne lebt ein Tropfen Erinnerung und mit ihr ein Licht, das weiterlebt. Mach’s gut!“, haben die Beamten einer saarländischen Polizeidienstgruppe auf einer Karte niedergelegt. Alle kolorierten, das heißt als Einsatzfahrzeuge eindeutig erkennbaren saarländischen Polizeiautos tragen an der Antenne seit gestern eine schwarze Schleife als Zeichen der Trauer. Doch nicht nur auf der Straße, sondern auch in den sozialen Medien gibt es eine Welle der Trauer und der Unterstützung.

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Viele Menschen im Saarland, vor allem Angehörige von Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten, setzen ein Zeichen, indem sie ihr Profilbild bei Facebook mit einer schwarzen Schleife oder Banderole versehen. Zahlreiche Behörden nicht nur aus dem Saarland bekunden ihre Trauer. „Eine wirklich traurige Nachricht. In diesen schweren Stunden gilt den Angehörigen, Freunden und Kollegen unser tief empfundenes Mitgefühl. Wir trauern um die Kollegin mit Euch!“, schreibt etwa die Polizei Brandenburg auf ihrem offiziellen Twitter-Account.
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Auch an den 34 Jahre alten Beamten, der am Steuer des Unglückswagens saß, denkt die Netzgemeinde. „Dem schwerverletzten Kollegen wünschen wir eine hoffentlich baldige Genesung!“, twittert etwa die Polizei Unterfranken. Die Polizei aus Frankfurt schließt sich an, ebenso die Dienststellen aus Göttingen, Trier, der Mecklenburgischen Seenplatte – die Liste geht immer weiter. Das weiteste Kondolenzschreiben erreicht das Saarland von der Police im amerikanischen Wilmington, Massachusetts: „Möge unsere Schwester in Frieden ruhen.“
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Besonders rührend die Worte der Freiwilligen Feuerwehr Alt-Saarbrücken: „Wir als Feuerwehr Saarbrücken haben viel mit unseren Kollegen der Polizei zu tun. Stets rücken sie mit uns zu Einsätzen aus und beschützen uns genauso, wie sie alle anderen Bürger der Stadt beschützen. Sie sind unsere Freunde und Helfer und uns vereint der Wille zu helfen. Auch wenn die Aufgaben andere sind, wir alle tragen Uniform und sind daher eine große Familie.“

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