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Drei Insassen tot, einer in Lebensgefahr nach Glätteunfall in Luxemburg

Steinsel: Schwerer Verkehrsunfall auf schneeglatter Straße heute Nachmittag im benachbarten Luxemburg rund 20 Kilometer von der saarländischen Grenze entfernt. Ein Autofahrer ist dort gegen 15.30 Uhr auf der Autoroute 7, der so genannten Nordstroos in Richtung Lorentzweiler unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen verliert der Fahrer des schwarzen Wagens auf der Teilstrecke zwischen dem Tunnel Stafelter und dem Tunnel Grouft die Kontrolle über sein Fahrzeug und kommt nach rechts von der Fahrbahn ab. Dann fährt der Wagen auf die Leitplanken auf und wird mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Nachdem das Auto auf dem Grünstreifen gegen ein Hinweisschild geprallt ist, bleibt es schwer beschädigt hinter der Leitplanke auf dem Dach liegen. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer informieren per Notruf den Rettungsdienst und die Feuerwehr. Die ersten Helfer sind schon nach wenigen Augenblicken vor Ort. Doch der Notarzt kann nur noch den Tod von insgesamt drei Insassen feststellen, für sie kommt jede Hilfe zu spät. Nur einen Insassen können die Helfer schwer verletzt aus dem komplett zerstörten Wrack befreien und nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt an der Unglücksstelle zur weiteren Behandlung zur Notaufnahme eines nahe gelegenen Krankenhauses bringen. Der Insasse schwebt in Lebensgefahr, nach Polizeiangaben ist über den genauen Gesundheitszustand des Überlebenden momentan aber nichts bekannt. Die A 7 muss für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten komplett in Richtung Norden gesperrt werden. Der Mess- und Erkennungsdienst wird von der Staatsanwaltschaft mit einer Unfalluntersuchung beauftragt. Offenbar war an dem Crash aber kein weiteres Fahrzeug beteiligt. Die Autoroute bleibt bis 21 Uhr voll gesperrt, die Police sucht Zeugen des Unfalls, die gebeten werden, sich umgehend beim luxemburgischen Polizeinotruf 113 zu melden.

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