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Einsatz für Höhenretter: Radfahrer stürzt 15 Meter tief in den Tod

Überherrn: Tragisches Unglück am heutigen Samstagnachmittag in Überherrn. Ein Fahrradfahrer kommt nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei während einer Fahrt offenbar zu Fall und stürzt dann rund 15 Meter in die Tiefe. Gegen 14.15 Uhr werden die Freiwillige Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst zu der verunglückten Person alarmiert. Zuerst treffen zwei Helfer der First Responder aus Überherrn ein. Der Unfallort liegt mitten im Gelände, sodass die Helfer über ein Wiesenstück anfahren und dann zu Fuß weiterlaufen müssen. Unter anderem ist daher die speziell ausgebildete und ausgerüstete Höhenrettung in den Einsatz eingebunden. Die Retter legen Klettergeschirr an, laufen mehrere hundert Meter vorbei an Waldflächen und Feldern zum Ort des Unglücks abseits der Straßen. Neben einem Rettungswagen der DRK-Rettungswache Saarlouis kommt auch ein Notarzt zum Unglücksort.

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Der Mediziner wird zum Patienten gebracht, doch dem verunglückten Radler ist nicht mehr zu helfen. Er stirbt noch vor Ort. Weil der Unfall sich nicht auf öffentlichen Wegen abgespielt hat, ist die Folge, dass der Vorfall aus polizeilicher Sicht nicht als Verkehrsunfall, sondern als ungeklärter Todesfall behandelt wird.
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In solchen Fällen gibt die örtlich zuständige Polizeidienststelle die Ermittlungen an den Kriminaldauerdienst in Saarbrücken ab. Die Kriminalbeamten fahren nach Überherrn, schlagen sich durch bis zum Auffindeort des Toten.
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Eine Behördensprecherin bestätigt die Ermittlungen der Kripo: „Derzeit sind die Ermittlungen vor Ort noch nicht abgeschlossen. Wir werden wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt mehr sagen können.“ Die Leiche des Mannes muss aus dem schwierigen Gelände geborgen werden.
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Diese belastende Aufgabe werden wahrscheinlich Kräfte der Feuerwehr übernehmen müssen. Ob der Tote dann in der Rechtsmedizin obduziert werden muss, ist noch nicht bekannt. Ebenso ist unklar, ob die Behörden schon wissen, um wen es sich bei dem Toten handelt.

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