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Entführter Junge (7) aus Luxemburg in Frankreich aufgespürt

Luxemburg: Gute Nachrichten! Der entführte Junge aus Luxemburg konnte im Laufedes Abends im benachbarten Frankreich aufgespürt werden. Es geht ihm nach Angaben der Luxemburger Police gut. Er war in der Gewalt seines Vaters, der nun von den französischen Beamten vernommen wird. Wo genau die beiden aufgefunden wurden, sagt die Polizei nicht. Auf Facebook schreibt die Luxemburger Polizei: „Die Justizbehörden und die Polizei des Großherzogtums möchten allen danken, die zum Erfolg der Ermittlungen beigetragen haben. Insbesondere möchten sie der Bevölkerung für ihre aktive Beteiligung und den Medien für die weite Verbreitung des Berichts danken.“
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Heute Morgen gegen 8 Uhr war der kleine Junge auf dem Weg in seine Schule, die Grundschule Rollingergrund in der gleichnamigen Straße in Luxemburg-Stadt. Kurz vor seiner Ankunft wurde das sieben Jahre alte Kind in ein Auto gezerrt, das vor der Schule geparkt war. Der Wagen, ein grauer Honda Insight mit luxemburger Kennzeichen, floh mit dem Kind an Bord in Richtung der Straße nach Arlon. Am Steuer saß der Vater des Jungen. Die luxemburgische Police löste einen so genannten Amber Alert aus. 
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Amber ist ein Informations- und Nachrichtensystem, das aus den Vereinigten Staaten stammt. Es wurde dort 1996 für die Verbreitung von Suchmeldungen bei Kindesentführungen eingeführt. Über angeschlossene Radiostationen und Social Media werden Amber-Suchmeldungen blitzschnell ausgestrahlt, um die Bevölkerung an der Suche nach vermissten Kindern zu beteiligen.
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Weil nicht auszuschließen war, dass der Vater mit dem entführten Jungen nach Deutschland flüchten könnte, suchte die Polizei auch diesseits der Grenze nach dem Kind. Die Justizbehörden und die Polizei in Luxemburg richteten ein Krisenzentrum ein, die Ermittlungen wurden von der luxemburgischen Staatsanwaltschaft geleitet.

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