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Er soll versucht haben, jemand umzubringen: Polizei nimmt Somalier fest

Saarbrücken: Am Dienstag und Mittwoch führt die Bundespolizei im Saarland gemeinsam mit der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Koblenz und Einsatzkräften der Bundesbereitschaftspolizei aus Hünfeld eine weiträumige Fahndung im Grenzraum zu Frankreich durch. Die Bundespolizei verfolgt damit das Ziel, durch den Fahndungsdruck die unerlaubte Einreise und Schleusungskriminalität zu bekämpfen. Während der Aktion, an der rund 90 Polizisten beteiligt sind, werden zahlreiche Verstöße festgestellt und geahndet. Unter anderem wird ein Somalier festgenommen, nach dem mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wird. 

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Der Mann steht im Verdacht, Täter eines versuchten Tötungsdeliktes zu sein. Die Tat hat sich im April in Kassel ereignet, seitdem stand der Somalier auf der Fahndungsliste der Polizei. Des Weiteren vollstrecken die Bundespolizisten einen Haftbefehl wegen Diebstahls. Außerdem stellen sie sechs Personen fest, die von der Justiz zur Ermittlung des Aufenthaltes gesucht werden. Ferner greifen die Bundespolizisten eine Person auf, die unerlaubt nach Deutschland einreisen will. 
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In Naßweiler flüchtet ein Fahrzeug vor der Kontrolle und durchbricht die Kontrollstelle in Richtung Frankreich. Bei der Aktion wird niemand verletzt, gegen den Fahrer ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Innerhalb von 48 Stunden leiten die Beamten der Bundespolizei acht weitere Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz. 
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Insgesamt kontrolliert die Bundespolizei rund 1 .200 Personen, 600 Fahrzeuge und sechs grenzüberschreitende Züge. „Wir haben mit diesen Fahndungsmaßnahmen flexibel und gezielt im Saarland für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gesorgt“, so der Leiter der Bundespolizei im Saarland, Polizeidirektor Ralf Leyens.

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