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Er wollte Kleinkind mit Notfall ins Krankenhaus bringen: Mann rast durch Lebach und baut Unfall

Schmelz: Am vergangenen Freitag erleidet ein zwei Jahre altes Kind in Schmelz einen medizinischen Notfall. Statt das Eintreffen eines Rettungswagens abzuwarten, fährt der Onkel des kleinen Jungen mit seinem Neffen im Auto los. Das Ziel des jungen Mannes: Die Notaufnahme des Caritas-Krankenhauses in der Heeresstraße in Lebach. Weil es sich um einen medizinischen Notfall handelt und der Onkel des Kindes keine Zeit verlieren will, ist er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Auf der mehr als sechs Kilometer langen Fahrt überholte der Fahrer in der Ortslage von Schmelz vor ihm fahrende Fahrzeuge trotz Gegenverkehrs. Um Unfälle zu vermeiden, müssen mehrere entgegenkommenden Fahrzeuge abbremsen.

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Aufgrund der Fahrweise des jungen Mannes werden noch weitere Autofahrer gefährdet. In der Saarbrücker Straße kommt der Wagen schließlich von der Fahrbahn ab und kollidiert mit dem Hauseingang eines dortigen Wohnhauses. Das Auto wird auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und beschädigt dort noch einen Rohrpfosten mit Warntafel.
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Nach dem Verkehrsunfall bringen Bekannte den jungen Mann und den Neffen in die Klinik. Dem Kleinkind kann im Krankenhaus schnell und unproblematisch geholfen werden. Nachdem das Kind in Sicherheit ist, kehrt der Fahrer unaufgefordert zur Unfallstelle in die Saarbrücker Straße zurück.
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Dort ist mittlerweile schon die Polizei gerufen worden und mit der Unfallaufnahme beschäftigt. Der Mann klärt die Beamten über die Hintergründe seiner riskanten Fahrweise auf. Glücklicherweise wird durch die Fahrt ins Krankenhaus und den Verkehrsunfall niemand verletzt.
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Der Fahrzeugführer muss nun allerdings mit der Einleitung einer Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung rechnen. Außerdem wird die Kfz-Haftpflichtversicherung sicher prüfen, ob sie den Schaden an dem Haus und der Warntafel übernimmt.

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