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Detonation versetzt Dillingen in Angst und Schrecken

Dillingen: Extreme Detonation heute Abend in Dillingen. Gegen 23.50 Uhr kommt es zu einem lauten Knall aus Richtung der Hütte. Eine Vielzahl von Lesern meldet sich daraufhin bei uns, auch bei der Polizei gehen zahlreiche Notrufe ein. Der Knall wird als so massiv beschrieben, Scheiben und Wände wackeln.

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Kurz nach der Detonation sehen Augenzeugen eine riesige Stichflamme an einem der Hochöfen, die nach Einschätzung der Anwohner viel gewaltiger ist als beim gewöhnlichen Abfackeln von Koksgas. Die gewaltige Flamme verursacht außerdem ein lautes Rauschen, das wie ein Flugzeug beim Starten beschrieben wird. Die Polizei rückt aus, die Beamten können die Flammenbildung und die Geräuschkulisse vor Ort bestätigen.
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 Außerdem ertönen Feuerwehrsirenen, denn auch die freiwilligen Helfer sind im Einsatz. Die Polizeiinspektion Dillingen ist zum Zeitpunkt des Zwischenfalls bereits geschlossen, Beamte der Polizeiinspektion Saarlouis ermitteln nun in dem Fall.
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Bislang liegen der Polizei noch keine nährren Informationen zum Hergang vor. Sicher ist allerdings: Es gab keine Verletzten und es gibt keine Beeinträchtigungen für die Umwelt und die Bevölkerung. Nach Polizeiangaben soll der betreffende Hochofen jetzt heruntergefahren werden, um nach der Ursache der Detonation zu suchen. Unternehmssprecherin Ines Oberhofer erklärt: „Gestern gegen 23:50 Uhr kam es am Hochofen 4 der ROGESA Roheisengesellschaft Saar mbH aufgrund eines Überdrucks im Ofen zur Öffnung der dafür vorgesehene Ventile (Bleeder). Dies hatte eine hörbare Druckentspannung mit einer sichtbaren Entzündung des austretenden Hochofengases zur Folge. Es wurde niemand verletzt. Es bestand keine Gefahr für die Gesundheit. Es gab keine Schäden an der Anlage. Infolge des Ereignisses kann es in den nächsten Tagen zu sichtbaren Emissionen im Bereich Hochofen kommen.“ Erst vor wenigen Wochen war es zu einem Zwischenfall bei der Dillinger Hütte gekommen, nach dem schwarze Partikel in den umliegenden Gemeinden herabregneten.

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