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Fahrer stürzt mehrere Meter tief auf Bahngleise und lässt Auto auf Schienen liegen

Beurig: Kurz vor 6 Uhr heute Morgen bemerkt ein Lokführer auf dem Weg von Trier ins Saarland in der Höhe der letzten Bahnbrücke in Beurig nahe der saarländischen Grenze auf dem gegenüberliegendem Gleis ein Fahrzeug, das auf der Seite liegt. Sofort wird über die Leitstelle der Deutschen Bahn der Alarm ausgelöst. Die Bahnstrecke wird zwischen Serrig und Saarburg komplett gesperrt. Der Geländewagen hat die Leitplanke durchbrochen und ist die Böschung hinabgestürzt. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte wird im Fahrzug keine Person mehr festgestellt. Angesichts des Schadensbildes müssen die Helfer aber davon ausgehen, das die Fahrzeuginsassen womöglich unter Schock stehend und verletzt im Gelände umherirren.
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Es beginnt eine große Suchaktion der Rettungseinheiten. Unterstützt wird die Personensuche von Spürhunden der Feuerwehr Trier und einem speziell ausgebildeten Maintrailer der Luxemburgischen Groupe Cynotechnique, die vergleichbar ist mit dem deutschen THW. Auch aus der Luft kommt Unterstützung, eine Drohne der Technischen Einsatzleitung des Kreises Trier-Saarburg aus Schillingen ist mit im Einsatz. 
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Nach rund vier Stunden Suche wird der Einsatz erfolglos abgebrochen. Die Spur der Suchhunde verliert sich in der Ortslage von Beurig. Das Auto mit Mannheimer Kennzeichen ist Totalschaden und wird von der Polizei beschlagnahmt. Im Kofferraum liegen noch mehrere Flaschen Spirituosen und einige Zigaretten. Die Bergung gestaltet sich schwierig. Durch die Deutsche Bahn müssen die Oberleitungen vom Netz genommen und geerdet werden. 
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Ein 55-Tonnen-Kran eines Trierer Unternehmens kann anschließend das Fahrzeug bergen. Der Bahnverkehr kann nach rund vier Stunden wieder freigegeben werden. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an, der genaue Unfallzeitpunkt  ist noch unklar. Gegen 1 Uhr in der Nacht fuhr der letzte Zug auf dieser Strecke.

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