Familie nach Wohnhausbrand in Schiffweiler obdachlos

Schiffweiler: Großeinsatz am gestrigen Samstagabend im Schiffweiler Ortsteil Heiligenwald. Um 22.41 Uhr werden die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr in die Schulstraße alarmiert. Dort steht der Dachstuhl eines Wohnhauses beim Eintreffen der Retter bereits in hellen Flammen. Die fünf Bewohner des Hauses werden gerade noch rechtzeitig auf das Geschehen aufmerksam, weil ein Rauchmelder laut Alarm schlägt. Sie schaffen es, das dreigeschossige Wohnhaus aus eigener Kraft zu verlassen.

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Beim Eintreffen der Feuerwehr werden sie bereits von Nachbarn betreut. Obwohl niemand verletzt wird, werden vom Rettungsdienst der Führer vom Dienst, ein Einsatzleitwagen und zwei Rettungswagen zum Ort des Geschehens geschickt, um die Feuerwehr bei den langwierigen Löscharbeiten abzusichern. Mehrere Stunden lang wird der Brand im Dachgeschoss bekämpft, unter anderem von einem Drehleiterwagen aus.
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Im Einsatz sind die Löschbezirke Schiffweiler-Nord, Landsweiler-Reden sowie aus den benachbarten Gemeinden die Freiwillige Illingen mit Drehleiterwagen, Tanklöschfahrzeug und Mannschaftstransporter. Außerdem kümmert sich der Löschbezirk Wiebelskirchen der städtischen Feuerwehr Neunkirchen mit einem speziellen Gerätewagen um die Sicherstellung des Atemschutzes. In den frühen Morgenstunden sind dann alle Glutnester abgelöscht und die Helfer können abrücken. Das Haus ist derzeit einsturzgefährdet, die Bewohner müssen anderswo unterkommen.
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Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Polizei etwa 150.000 Euro. Die Beamten gehen derzeit von einem technischen Defekt in dem zum Wohnbereich ausgebauten Dachstuhl als Brandursache aus. Brandermittler des Landespolizeipräsidiums sollen den Brandort in den kommenden Tagen untersuchen, wenn es die Statik zulässt. Während des Einsatzes kommt es zu Straßensperrungen in Heiligenwald, was aber während der Nachtstunden keine größeren Probleme verursacht.

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