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„Feuerwehr bekommt Feuer nicht in den Griff“: Augenzeuge will Helfer schlecht machen

St. Ingbert: Die Feuerwehr Hassel rückt gestern Abend um 21.05 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf die L 111 zwischen Hassel und Blieskastel-Niederwürzbach an der Einfahrt zum Triebscheider Hof aus. Ein seit mehreren Tagen dort abgestelltes und unfallbeschädigtes VW Golf Cabrio mit Saarbrücker Kreiskennzeichen ist dort nach Polizeiangaben vermutlich durch einen unbekannten Täter in Brand gesetzt worden. Beim Eintreffen der ersten Helfer brennt der Wagen in voller Ausdehnung und ist nicht mehr zu retten. Ein Feuerwehrtrupp unter Atemschutz sorgt zunächst dafür, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten kann. Danach setzen die Helfer Löschschaum ein, um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern. Die Polizei bescheinigt den Einsatzkräften: „Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und gelöscht.“

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Insgesamt sind die Helfer mit drei Einsatzfahrzeugen und 18 Feuerwehrleuten im Einsatz. Nach getaner Arbeit staunen die Helfer der Feuerwehr nicht schlecht. In einer Facebookgruppe hat jemand mehrere Videos des Brandes veröffentlicht, was an sich völlig legitim ist.
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Allerdings sind die Filme untertitelt mit „Autobrand im Junkerswald. Feuerwehr bekommt Feuer nicht in den Griff. Ich bete für alle Insassen aller beteiligten Fahrzeuge des schweren Autounfalls“, was natürlich kompletter Blödsinn ist. Feuerwehrsprecher Florian Jung verwahrt sich gegen solche Anschuldigungen:
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„Es handelte sich hierbei nicht um einen Verkehrsunfall und es befanden sich keine Personen in Gefahr beziehungsweise in dem brennenden Fahrzeug. Diese Information wurde bei Alarm durch die Leitstelle mitgeteilt. Auch den Vorwurf, dass die Feuerwehr den Brand nicht in den Griff bekommen hat, können wir ausräumen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Fahrzeug im Vollbrand. Hier wäre nichts mehr zu retten gewesen. Aufgabe der Feuerwehr ist es daher primär, eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern.“

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