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Feuerwehr bringt zwei Schwäne in ihr neues Zuhause auf dem Furpacher Weiher

Neunkirchen: Neue Bewohner für den Gutsweiher im Stadtteil Furpach! Am späten Freitagnachmittag wird dort ein neues Schwanenpaar am Weiher ausgewildert. Mit tatkräftiger Unterstützung bei der Aktion dabei: der Löschbezirk Furpach der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen. Mit ihrem neuen Rettungsboot bringen die Feuerwehrleute Material und Werkzeug für die Auswilderungsvoliere auf die Insel im Gutsweiher. Danach werden auch die beiden Schwäne mit dem erst vor wenigen Monaten beschafften Rettungsboot auf die Insel gebracht. Ermöglicht hat den Ankauf der beiden neuen Schwäne und die Errichtung der Voliere eine Spende und die Hilfe von Feuerwehrmann Werner Tuba an den Heimatverein Furpach. Der Verein kooperiert bei der Auswilderung der Schwäne mit der Kreisstadt Neunkirchen und dem Angelsportverein Furpach. Die Überführung der beiden aus Wilhelmshaven stammenden Tiere übernimmt der Direktor des Neunkircher Zoos, Norbert Fritsch.
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Das ist nicht gerade ein Katzensprung: Rund 600 Kilometer liegt die Stadt an der Nordsee vom Saarland entfernt. Während die Tiere noch mit dem Zoodirektor auf der Autobahn unterwegs sind, unterstützen die sieben Feuerwehrleute aus Furpach noch bei der Fertigstellung der Auswilderungsvoliere.
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Auf der Schwaneninsel packen sie bei der finalen Bauphase der Hütte mit an. 40 Menschen kommen zusammen, um die Schwäne in ihrer neuen saarländischen Heimat zu begrüßen. Ein Tier nach dem anderen wird begleitet von Zoodirektor und Zootierarzt mit dem Boot auf die kleine Insel übergesetzt.
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Zur Eingewöhnung an ihre neue Heimat werden die Schwäne zunächst einige Tage in ihrer Voliere verbringen, bevor sie dann auf den Weiher entlassen werden und dort frei ihre Runden drehen können. Im Juni wurde der letzte Schwan des Furpacher Weihers eingeschläfert, nachdem er am Tag zuvor kraftlos aufgefunden worden war. Seine Partnerin erstickte bereits vor mehreren Jahren an einem Stück Brot.

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