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Feuerwehrleute kollabieren in der Hitze bei Großbrand

Dillingen: Beim Entsorgungsbetrieb Remondis in Dillingen bricht heute Nachmittag ein Großbrand aus. Eine riesige schwarze Rauchwolke ist kilometerweit zu sehen, dutzende Notrufe gehen bei Polizei und Feuerwehr ein. Feuerwehrleute aus dem gesamten Landkreis werden zum Brandort in der Dieselstraße geschickt. Unter anderem sind neben der Freiwilligen Feuerwehr Dillingen auch Einsatzkräfte aus Saarlouis, Schmelz und Rehlingen-Siersburg im Einsatz. Bei den Löscharbeiten müssen die Helfer bis auf wenige Meter an riesige Flammen herantreten.
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Bei 33 Grad im Schatten unter schwerem Atemschutz und dicker Uniform eine Knochenarbeit. Aufgrund der großen Hitze kollabieren ein Feuerwehrmann und eine Feuerwehrfrau. Sie müssen auf Tragen zum Rettungswagen gebracht und von Medizinern behandelt werden. Die Löscharbeiten ziehen sich über Stunden hin, das Feuer wird unter anderem mit zwei Rohren von einem Drehleiterwagen aus bekämpft.
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Die Polizei geht derzeit nicht davon aus, dass durch die Rauchwolke eine Gefahr für die Bevölkerung besteht. Direkt hinter dem Firmengelände verläuft die Bahnstrecke von Saarbrücken nach Trier, dort kommt es zeitweise durch eine Vollsperrung zu Behinderungen im Bahnverkehr. Auch die Bundespolizei ist daher im Einsatz. Polizei und Polizeilicher Ordnungsdienst sperren den betroffenen Teil der Dieselstraße ab, weil dort dutzende Einsatzfahrzeuge aufgestellt werden.
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Die Brandursache ist noch unklar. Bei den hohen Außentemperaturen kommt möglicherweise Selbstentzündung der Abfälle in Frage. Ob sonntags in dem Betrieb gearbeitet wurde und wie hoch der Schaden ist, ist unbekannt. Das Feuer ist nicht der erste Brand bei dem Betrieb: In der Vergangenheit hat es bei dem Entsorger bereits mehrfach gebrannt. Erst vor wenigen Monaten hält ein Großbrand bei Remondis die Einsatzkräfte fast einen ganzen Tag lang in Atem.

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