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Flüchtlingsunterkunft nach Feuer unbewohnbar

Blieskastel: Brand in einer Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Breitfurt! Am Freitagnachmittag um 16.50 Uhr werden die Löschbezirke Breitfurt, Webenheim, Mimbach und Blieskastel-Mitte der Feuerwehr Blieskastel zu dem zweistöckigen Wohnhaus mit fünf Wohnungen In der Mühlwiese alarmiert. Vor Ort finden die Helfer im Erdgeschoss ein Zimmer vor, dass in hellen Flammen steht. Das ganze Gebäude ist verqualmt. Dank der vielen Rauchmeldern im Gebäude können sich noch vor Eintreffen der Blieskasteler Löschmannschaften alle Flüchtlinge in Sicherheit bringen. Niemand wird verletzt. Die Feuerwehr baut einen ein umfangreichen Löschangriff auf. Vier Helfer gehen unter Atemschutz in das Wohnhaus. Gleichzeitig schützt die Feuerwehr von außen das Dach des Gebäudes vor einem Flammenüberschlag. Die Atemschutztrupps im Innenangriff haben das Feuer, das hauptsächlich in einer Küche mit Wohn- und Esszimmer wütet, innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle. Sicherheitshalber werden gleichzeitig die übrigen vier Wohnungen des Wohnhauses von Einsatzkräften unter Atemschutz durchsucht. Einsatzleiter Jürgen Schmidt: „Wir hatten insgesamt acht Feuerwehrleute aus mehreren Löschbezirken unter schwerem Atemschutz im Innenangriff.“ Sicherheitshalber rücken auch mehrere Rettungswagen und ein Notarzt an. Schmidt: „Da niemand verletzt wurde, konnten die Rettungsmittel auf einen Rettungswagen für die Feuerwehrkräfte als Eigenschutz reduziert werden.“ Die Brandbekämpfer benötigen für die Nachlöscharbeiten fast zwei Stunden, weil immer wieder Glutnester gefunden und abgelöscht werden müssen. Das Gebäude ist durch Rauch derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Flüchtlinge werden teilweise privat untergebracht, mehrere Menschen kommen in einer städtischen Notunterkunft unter. Noch auf der Anfahrt der Löschmannschaften informiert die Feuerwehr die beiden Dolmetscher der Stabsstelle Migration der Stadt Blieskastel. Der Verein Flüchtlingshilfe Blieskastel organisiert schnell Kleider und Bettwäsche aus der Kleiderkammer für die betroffenen Flüchtlinge und unterstützt beim Fahrtransport in andere Unterkünfte. Die Polizei hat bislang noch nichts zur Brandursache mitgeteilt, ein fremdenfeindlicher Hintergrund ist laut Feuerwehr jedoch ausgeschlossen.

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