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Franzose im Fiat Punto entkommt nach 25 Kilometern Verfolgungsjagd

Saarbrücken: 25 Kilometer wilde Verfolgungsjagd heute am frühen Morgen quer durch den Regionalverband! Alles beginnt im Bereich der Bleichstraße und dem Neugäßchen, als Polizeibeamte heute Morgen gegen fünf Uhr einen Fiat Punto kontrollieren wollen, der den Beamten während der Streife auffällt. Die Polizisten haben den richtigen Riecher, was ihren Verdacht zu dem Fahrzeug angeht. Denn zunächst sieht es so aus, als wolle der Fahrer des französischen Wagens anhalten, doch plötzlich gibt er Gas und rast davon. Über mehrere rote Ampeln geht es mit stark überhöhter Geschwindigkeit vom Nauwieser Viertel in Richtung Rotenbühl, wo der Fahrer eine 180-Grad-Wende hinlegt und wieder in Richtung Innenstadt flüchtet. Immer mehr Polizeifahrzeuge nehmen die Verfolgung auf. Über den Meerwiesertalweg geht die Verfolgungsjagd in Richtung Scheidt, danach auf die B 40 in Richtung Brebach und Güdingen. Mittlerweile folgt ein ganzes Dutzend Polizeifahrzeuge dem flüchtigen Kleinwagen. Neben der Polizei Alt-Saarbrücken sind auch die Dienststellen St. Johann und Sulzbach an dem Einsatz beteiligt. Doch die Beamten müssen vorsichtig bei der Verfolgung vorgehen, um nicht andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden – das geht vor. Über die B 51 rast der Franzose in Richtung Kleinblittersdorf bis zur Landesgrenze nach Frankreich. Dort endet die Verfolgungsfahrt und der Fiat entkommt. Die Beamten können während der Flucht das Kennzeichen des Wagens ablesen, es stammt nicht aus der Grenzregion, sondern aus Zentralfrankreich. Die französische Polizei ermittelt nun in dem Fall weiter. Nach bisherigen Erkenntnissen kommen während des Vorfalls keine anderen Verkehrsteilnehmer zu Schaden, weil noch nicht viel auf den Straßen los ist. Die Polizei sucht aber dennoch nach Menschen, die durch den Fluchtfahrer gefährdet wurden. Hinweise: Polizeiinspektion in Alt-Saarbrücken, Am Ludwigsplatz 12, Telefon 06 81 / 5 88 16 40

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