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Frau, Mann und drei Kinder aus brennendem Haus gerettet, drei Menschen vermisst

Neunkirchen: Dramatische Szenen am frühen Sonntagmorgen in Neunkirchen. Es ist 4.55 Uhr, als Notrufe aus der Wellesweilerstraße eingehen. In einem Wohnhaus in der Nähe des Hauptbahnhofs brennt es. Die Feuerwehr rückt umgehend zum Ort des Geschehens aus. Als die ersten Helfer des Löschbezirks Neunkirchen-Innenstadt eintreffen, steht das Gebäude bereits in Vollbrand. Auf dem Dach des Hauses steht ein Mann von den Flammen eingeschlossen. An einem Fenster im ersten Stock steht eine Frau und schreit um Hilfe.

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Mit einer Leiter werden die Frau und drei Kinder von der Feuerwehr gerettet. Der Mann wird mit dem Drehleiterwagen vom Dach des brennenden Gebäudes geholt. Alle kommen ins Krankenhaus. Immer mehr Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr rücken nach und beginnen mit der Brandbekämpfung. Momentan sind die Löscharbeiten noch in vollem Gange. 
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Die Wellesweilerstraße ist aktuell zwischen der Bachstraße und der Kreuzung Herderstraße und Mozartstraße voll gesperrt. Der Verkehr wird an der Einsatzstelle umgeleitet, ortskundige Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich umfahren. Die Situation wird voraussichtlich noch mehrere Stunden lang andauern. Zur Brandursache und der Schadenshöhe gibt es momentan noch keine Informationen. 
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Die Polizei hat die Ermittlungen umgehend aufgenommen. Nach einem Abgleich der Verletztenliste des Notarztes mit einer Abfrage des Einwohnermeldeamts werden nun noch drei Menschen vermisst. Ein Polizeisprecher: „Ob sie noch im Gebäude sind oder gar nicht zuhause waren, wird noch ermittelt.“ In den vergangenen Monaten mussten die Helfer immer wieder zu Bränden in der Wellesweilerstraße ausrücken. Im Februar und im März brannte es sogar zweimal im gleichen Haus. Im Februar gab es ein Feuer es in einer der Wohnungen, das aber beim Eintreffen der Helfer bereits von selbst erloschen war. 
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Im März brannte dann eine andere Wohnung des Mehrfamilienhauses komplett aus. „Es ist ein seltener Zufall, dass wir binnen weniger Wochen gleich zweimal zu Bränden im gleichen Haus ausrücken müssen“, erklärte Feuerwehrsprecher Christopher Benkert damals.

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