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Gewerkschaft richtet Spendenkonto für die Hinterbliebenen der getöteten Polizistin ein

Saarbrücken: Der Landesbezirk Saarland der Gewerkschaft der Polizei hat ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen der im Dienst getöteten Polizeikommissarin eingerichtet. Auf Facebook schreibt der Landesvorstand der Gewerkschaft: „Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunde, in Absprache mit der Familie unserer verstorbenen Kollegin Charlotte ‚Charli‘ Braun richten wir ein bundesweites Kondolenzkonto zu Gunsten der Familie von Charli ein.
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Wir würden uns freuen, wenn bis zum Ablauf des 18. April 2019 hierauf ein größtmöglicher Betrag eingehen würde, der im Anschluss den Eltern von Charli zur freien Verfügung überreicht werden wird.“ Die 22 Jahre alte Polizistin war im Rahmen einer Einsatzfahrt als Beifahrerin in einem Streifenwagen ums Leben gekommen.
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Mit ihrem Kollegen war die Kommissarin unterwegs zu einem Einsatz in Güdingen, um einen betrunkenen Autofahrer aus Frankreich an der Weiterfahrt zu hindern. Dabei kam die Mercedes C-Klasse auf dem Weg von der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt zur französischen Grenze bei Güdingen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Laternenmast. Der Wagen landete auf dem Dach, die Beamtin wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.
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Während der Fahrer des Polizeifahrzeugs schwer verletzt wurde, kam für die junge Polizistin, die erst zwei Wochen zuvor zur Kommissarin ernannt wurde, jede Hilfe zu spät. Der betrunkene Autofahrer, nach dem die beiden suchten, stellte sich noch am selben Tag bei der deutschen Polizei. Im Beisein hunderter Kollegen wurde die Frau in ihrer Heimatgemeinde Wadgassen beigesetzt. Die Ermittlungen gegen den betrunkenen Autofahrer und den Kollegen der Beamtin laufen weiter.

Spenden: Gewerkschaft der Polizei, IBAN DE65 5509 0500 0015 1460 62 bei der Sparda-Bank Südwest eG, Verwendungszweck „Charli“

Foto: Gewerkschaft der Polizei

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