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Glücksspiel, Waffenvergehen, Haftbefehl: So lief der Sondereinsatz in Saarbrücken

Saarbrücken: Nach dem Sondereinsatz in der Saarbrücker Innenstadt am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag hat die Polizei erste Ergebnisse bekannt gegeben. Rund 80 Polizeibeamte, darunter auch Zivilfahnder waren mit Kontrollteams des Ordnungsamts und der Berufsfeuerwehr Saarbrücken, dem Zoll, dem Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz, der Unteren Bauaufsicht sowie Sicherheits- und Kontrollteams der Saarbahn am Einsatz beteiligt. Auch die Ausländerbehörde beteiligte sich an der Aktion. Die Bilanz der Maßnahme am Sonntagmorgen: In dem sechsstündigen Einsatz wurden 199 Personenkontrollen durchgeführt. Es wurden elf Strafverfahren eingeleitet: neun Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, ein Fall von Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verdacht von unerlaubtem Glücksspiel.

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In 22 Fällen wurden Ordnungswidrigkeiten verfolgt: Mitführen eines Schlagstocks, Verstoß gegen das  Aufenthaltsgesetz, 20 Verstöße gegen das Straßenverkehrsrecht. Bei den Gaststättenkontrollen von Zoll und Ordnungsamt wurden vor allem Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz, aber auch steuerrechtliche Verstöße und Zuwiderhandlungen gegen den Jugendschutz geahndet.
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Bei der Fahrgastkontrolle durch Saarbahnbedienstete in insgesamt zehn Bahnen fuhren 29 Personen ohne Fahrschein. Im Rahmen der Maßnahmen wurde eine Person mit Haftbefehl angetroffen und festgenommen. Darüber hinaus wurde ein Mann aufgegriffen, der wegen acht Strafverfahren zur Fahndung ausgeschrieben war.
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Im Bereich der Saarbahn-Haltestelle an der Europagalerie stand gegen 22.30 Uhr eine Schlägerei mehrerer Kleingruppen unmittelbar bevor, was die Polizei durch ihr Einschreiten verhindern konnte. Gegen 2.10 Uhr waren  die Streifendienstbeamten in der Stadt erneut auf Hilfe der Sonderkräfte angewiesen, wieder wegen einer größeren Auseinandersetzung.

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