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Große Suchaktion nach Unfall: Feuerwehr findet verwirrte Frau und ihren Hund

St. Ingbert: Heute Morgen kurz vor 4.30 Uhr überschlägt sich ein blauer Renault Mégane auf der Südstraße in Höhe des Edeka-Markts. Das Fahrzeug kommt von der Straße ab, kippt an einer Böschung um und landet danach auf dem Dach zwischen Böschung und Zaun des Getränkelagers des Edekas. Die Feuerwehr St. Ingbert-Mitte wird um 4.26 Uhr alarmiert, kurze Zeit später treffen die ersten Einheiten an der Unfallstelle ein. Doch weder im Fahrzeug noch im näheren Umfeld sind Fahrzeuginsassen zu sehen. Zeugen berichten von einer Frau, die sich mit einem Hund von dem Fahrzeug entfernt hat. Das hintere Fenster auf der Fahrerseite ist heruntergekurbelt.

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Daher gehen die Helfer davon aus, dass sich die Insassin sich selbst befreien konnte und geflüchtet ist. Neben den Brandschutzsicherungsmaßnahmen und dem Ausleuchten der Einsatzstelle wird eine umgehende Personensuche im Wohngebiet Richtung Kleberweiher, im Industriegebiet Im Schiffelland sowie im Bereich der Autobahn eingeleitet.
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Dazu kommen zusätzliche Feuerwehrleute, die im Gerätehaus in Bereitschaft stehen, mit weiteren Einsatzfahrzeugen an die Einsatzstelle, um die Straßen abzufahren und zu Fuß zu kontrollieren. Insgesamt sind sieben Suchtrupps eingesetzt. Böschungen und Gebüsche werden mit zwei Wärmebildkameras abgesucht. Nach etwa 20 Minuten wird dann tatsächlich eine junge Frau mit ihrem Hund etwa einen halben Kilometer von Unfallstelle entfernt Im Schiffelland aufgefunden.
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Sie ist ansprechbar, aber verwirrt. Die Feuerwehrleute des Suchtrupps übernehmen die Betreuung der Frau, bis der Rettungsdienst die weitere Versorgung übernehmen kann. Die Feuerwehr ist bis etwa sechs Uhr mit 27 Helfern und acht Einsatzfahrzeugen an der Einsatzstelle. Das Fahrzeug muss von einem Abschleppdienst geborgen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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