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Helfer verhindern Brandausbreitung, Feuerwehrmann von Trümmern leicht verletzt

Saarbrücken: Heute am frühen Nachmittag wird der Berufsfeuerwehr ein Wohnungsbrand in der Saargemünder Straße in St. Arnual gemeldet. Sofort werden beide Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie der Löschbezirk St. Arnual der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der Helfer brennt es im ersten Stock eines dreigeschossigen Wohnhauses, aus einem Fenster schlagen meterhohe Flammen. Der Brand ist im Begriff, auf das Dachgeschoss und die angrenzenden Wohn- und Geschäftshäuser überzugreifen. Die Bewohner können sich schon vor dem Eintreffen der Helfer allesamt ins Freie retten. Dichte Rauchschwaden liegen über dem Stadtteil, die Straßen rings um die Einsatzstelle werden zum Schutz der Bevölkerung von der Polizei abgesperrt. Die Feuerwehr betritt unter Atemschutz mit mehreren Trupps das Gebäude, dabei wird ein Helfer durch herabfallende Teile der Deckenverkleidung leicht verletzt und muss im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Es gelingt der Feuerwehr, das Ausbreiten der Flammen auf die Nachbargebäude zu verhindern. Das Dachgeschoss des Hauses können die Helfer aber nicht mehr retten. Die verwinkelte Struktur des Gebäudes erschwert den Einsatz der Feuerwehr. Deshalb werden drei weitere Löschbezirke zur Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt sind über 50 Helfer im Einsatz. Damit in der Stadt der Brandschutz sichergestellt ist, werden außerdem die Löschbezirke Alt-Saarbrücken, Dudweiler sowie Güdingen zur Bereitschaft in ihre Gerätehäuser alarmiert. An der Einsatzstelle müssen die Atemschutzgeräteträger mehrfach abgelöst werden. Das Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar, die Stadtwerke haben Strom, Wasser und die Gasversorgung vorsichtshalber abgestellt. Die Bewohner kommen bei Freunden und Bekannten unter. Die Brandursache ist noch unklar, Experten der Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

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