Im Raum Homburg, Saarlouis und Kaiserlautern: Sieben mutmaßliche Drogendealer in Haft

Kaiserslautern: Schlag gegen mutmaßliche Drogendealer an der Saar und in der Westpfalz! Am gestrigen Mittwoch kommt es zu einem Großeinsatz der Polizei im Saarland und dem benachbarten Rheinland-Pfalz. Das teilen die Staatsanwaltschaft Zweibrücken und das Polizeipräsidiums Westpfalz in einer gemeinsamen Erklärung heute Morgen mit. Es geht um mehrere Ermittlungsverfahren wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Mehrere Wohnungen im Raum Homburg, Saarlouis und Kaiserslautern werden von Kräften der Polizei durchsucht.

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Insgesamt nehmen die Ermittler dabei sieben dringend tatverdächtige Personen im Alter von 25 bis 43 Jahren fest. An dem Einsatz ist neben Spezialeinsatzkommandos aus Rheinland-Pfalz und das saarländische SEK beteiligt. Die Ermittlungen gegen die Gruppe laufen schon seit Monaten, teilweise unter Zuhilfenahme von verdeckten Maßnahmen.
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Schließlich sind sich die Fahnder sicher: Die Beschuldigten haben seit Ende 2019 wiederholt Betäubungsmittel beschafft, um die Drogen danach gewinnbringend weiterzuverkaufen. Insbesondere geht es um Amphetamin, Kokain und Marihuana. Im Rahmen der Durchsuchungen stellen die Beamten bei der gestrigen Razzia 20.000 Euro Bargeld sowie hochwertige Uhren und elektronische Geräte sicher, die mit dem Geld aus den Drogendeals gekauft worden sein sollen.
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Ob auch Drogen aufgefunden worden sind, teilen die Behörden nicht mit. Die Festnahme der Beschuldigten verläuft ohne Zwischenfälle, keiner der sieben Männer leistet Widerstand gegen die Beamten. Es handelt sich um sechs Deutsche und einen Türken, die teilweise schon vorbestraft sind. Sie sind einer Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Zweibrücken vorgeführt worden, die in allen Fällen Haftbefehl erlassen hat. Die Beschuldigten sitzen nun in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten ein und warten auf ihren Prozess.

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